Aleksandra Pawloff |
Olga Martynova
Olga Martynova, 1962 bei Krasnojarsk in Sibirien geboren, wuchs in Leningrad auf, studierte russische Sprache und Literatur; 1991 zog sie nach Deutschland. Sie lebt mit ihrem Mann Oleg Jurjew in Frankfurt/Main.
Sie schreibt Gedichte (auf russisch) und Essays und Prosa (auf deutsch): Brief an die Zypressen (Gedichte, 2001, dt. von Olga Martynowa und Elke Erb), Wer schenkt was wem (Essays, 2003), Rom liegt irgendwo in Russland (mit Jelena Schwarz. Gedichte, 2006) und In der Zugluft Europas (Gedichte, 2009). Mit ihrem Roman-Debüt Sogar Papageien überleben uns (Droschl 2010) kam sie auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2010 und auf die Shortlist des Aspekte-Preises 2010. 2011 erhält sie den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis der Robert Bosch Stiftung und den Roswitha-von-Gandersheim-Preis. 2012 gewinnt Martynova den Ingeborg-Bachmann-Preis für ein Kapitel aus dem Roman Mörikes Schlüsselbein, der im März 2013 bei Droschl erscheinen wird.
BACHMANN-PREIS 2012 FÜR OLGA MARTYNOVA
Die Juroren in der Diskussion nach der Lesung von Olga Martynova:
»Das Literarische, von Pathos befreit - sehr erfrischend!« (Corinna Caduff)
»Brillant, wie die große Geschichte in den kleinen Geschichten gespiegelt ist!« (Paul Jandl)
»Ein hintersinniger, lakonischer, anarchischer Witz, der von der Andeutung lebt« (Daniela Strigl)
»Ein souveräner und luftig erzählter Text.« (Meike Feßmann)
»Ein hocherotischer Text, der die erotische Lust am Schreiben in vielen Varianten ausprobiert« (Paul Jandl)
»Das Große im Kleinen so nebenbei zu spiegeln, harmonisch und elegant - wunderbare Kunstgriffe, die man können muss!« (Hubert Winkels) |
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