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Christian Uetz
Christian Uetz, geboren 1963 in Egnach in der Schweiz; studierte Philosophie, Komparatistik und Altgriechisch, lebt in Langenthal und Romanshorn am Bodensee. Häufige Auftritte bei Literaturveranstaltungen und Festivals für experimentelle Poesie und spoken poetry.
Er veröffentlichte bei Droschl Nichte (Gedichte, 1998); die CD Nichte und andere Gedichte (gesprochen von Uetz, Droschl 1999) und den Prosaband Zoom Nicht (1999).
Im Juni 1999 erhielt er im Rahmen des Ingeborg Bachmann-Wettbewerbs den 3sat-Preis für einen Prosatext, der in dem Band Zoom Nicht enthalten ist.
Uetz, »ein hellwacher, eigenständiger Dichter« (NZZ), »bearbeitet ziemlich drastisch den deutschen Sprachschatz. Seine Gedichte taumeln, stolpern durch und über die Worte. Die Silben werden lautmalerisch gesperrt, ihre Fugen mit Buchstaben verdichtet, bis sie zu bersten drohen oder sich die Worte in eine neue Bedeutung, in eine andere ›Tolldtallität‹ entladen.« (Berliner Zeitung)
»Ein Energiephänomen, dieser Uetz. Existenziell ist diese Poesie oft, und immer wieder sehr erotisch.« (Facts)
»Wer schon eimal erlebt hat, wie Uetz mit seinen Texten auftritt und sie, in einem beängstigenden Tempo alle auswendig rezitierend, dem Publikum sozusagen in den Schlund wirft, wird diese Performance so schnell nicht vergessen. Eine Macht ist in diesen rhythmisierten Texten, ein Sog in der lautmalerischen Sprache, die von Verschiebungen, Auslassungen und Verdoppelungen lebt, und einen Ernst strahlt dieser Autor aus; ihm ist ernst mit der Sprache, obwohl er damit spielt.« (Solothurner Zeitung) |
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