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Die Titel
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Gian Pedretti
Da capo
Briefe an niemand

Gian Pedretti, Maler, Bildhauer, Kenner der Graubündner Bergwelt, schreibt gewissermaßen hochkonzentrierte Naturbilder, Skizzen, die in ihrer perfekten Vorläufigkeit alle Möglichkeiten in sich tragen.
Diese atmosphärisch dichten Skizzen sind eingebettet in Briefe, fiktive Briefe, Briefe an niemanden, Briefe an einen Freund. Ein Ton von Vergeblichkeit haftet ihnen an, ein nie erfülltes Warten auf Antwort, die Einsicht, dass ein Du sich nicht ansprechen lässt.
Die Einsamkeit dieser immer neuen Anläufe hat ihre Entsprechung in der Menschenleere der Wälder und Berge, der Schneefelder und der Sonnenaufgänge.
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Ingram Hartinger
Das Auffliegen der Ohreule
Prosa

»Können wir wirklich sagen, wer wir sind und was wir getan haben.« Mit dieser grundsätzlichen Skepsis eröffnet Hartinger seinen Prosaband, um genau diesen Fragen nachzuschreiben. Wer so stark an der Wahrheit als Kategorie festhält, hält auch am Widerstand fest. Am Widerstand gegen das vorschnelle Harmonisieren, gegen das Glätten von Geschichten, gegen die Sinnerzeugung durch Konventionalität.
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Walter Grond
Das Feld

Auf der Suche nach Lukas und seinen ethnographischen Schriften gerät der Erzähler – vielleicht sind es auch mehrere –, selbst Ethnograph, an einen Kunsthändler, der ihm eine Kellerwohnung unter seiner Galerie vermietet. Mit dem Einzug in die Wohnung eröffnet sich der Forschertätigkeit ein Feld, dessen Ausdehnung ungewiss, dessen Beschaffenheit unergründlich scheint.
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Ferenc Szijj
Das Geheimnis des langsamen Lebens

In drei Teilen lässt dieser Band den Leser teilnehmen an der Suche nach einer Wirklichkeit, die sprachlich darstellbar sein soll. Szijj geht allen geläufigen Mustern und Registern lyrischen Sprechens aus dem Weg und demonstriert so Verantwortung für die ungarischen Realitäten unserer Gegenwart.
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