Gerald Maria Bauer, Helmut Schödel Paralyse
1000 Jahre Österreich
Es gibt Menschen, denen beim Stichwort »1000 Jahre Österreich« seltsamerweise »1000 Jahre Paralyse« einfällt.
Das Österreichische an Österreich: sein intimes Verhältnis zum Paralytischen?
Henri Michaux Passagen
Ein zentraler Text im Werk von Michaux: Eine Poetik des Fragments und der Diskontinuität, ein seismografisches Schreiben, das jede vorschnelle Literarisierung (»Stil«, »Eleganz«, »Rhetorik«) vermeidet.
Ingo Springenschmid pattstellung
»Springenschmids Geschichte ist in Scherben zerfallen, ihre Fragmente aber provozieren einen neuen Diskurs, der an den Bruchstellen die Schichtungen der verbalen Imagination sichtbar werden lässt ...
Wolfgang Bauer Pfnacht
signiert.
»Die Komödie, in der es um Mord oder auch nicht, um Kleinstadtträume, Gendarmenübermut und einen seltsamen Lyriker geht … ist ein glänzend geschriebener Jux ohne speziellen Tiefsinn, aber voll köstlichem Hintersinn.« (Die Presse)
Wolfgang Bauer Pfnacht
unsigniert.
»Die Komödie, in der es um Mord oder auch nicht, um Kleinstadtträume, Gendarmenübermut und einen seltsamen Lyriker geht … ist ein glänzend geschriebener Jux ohne speziellen Tiefsinn, aber voll köstlichem Hintersinn.« (Die Presse)
László Garaczi Pikasso sieht rot
Erzählungen
Saufen, rauchen, dealen, durchkommen. Die Menschen in Garaczis Erzählungen mögen amoralisch, grausam und verkommen sein – vor allem sind sie liebenswert und vital und gehen ihren ganz eigenen, unabhängigen Gedanken und Träumen nach.
László Garaczi Plastik
Garaczis Kurzprosaband Plastik empfiehlt den Autor als Avantgardisten, der mit der Einbeziehung des Jargons in die Literatur experimentiert, auf diese Weise Inhalte in Frage stellt bzw. in unerwartete Bahnen lenkt. Garaczis erzählte Welt scheint frei von jeglichen Illusionen, eine Art Gefängnis, das seinen Insassen beschränkte Bewegungsfreiheit letztlich doch zugesteht.
Lukas Cejpek, Walter Grond Platon ade
26 AutorInnen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und dem ehemaligen Jugoslawien spielen allein, zu zweit oder zu viert Möglichkeiten der schriftlichen Begegnung durch.
Miguel de Unamuno Plädoyer des Müßiggangs
Eine Auswahl von Betrachtungen, Dialogen und Polemiken, »vorzüglich geeignet zur ersten Begegnung mit einem eigenwilligen Geist« (DIE ZEIT), »veranschaulichen aufs schönste Unamunos Kunst der Arabeske und seine Fähigkeit, gedanklich Haken zu schlagen« (FAZ).
»Es kann gar nicht genug Plädoyers geben wie die des verschrobenen Weisen Miguel de Unamuno.« (Andreas Nentwich / DIE ZEIT)