Roger Caillois Die Schrift der Steine
»Nicht nur jenseits des Menschlichen, sondern des Lebens überhaupt zurückgreifen, den Beginn der Zeiten berühren, Zeitgenosse des Urzustandes sein, das war das kühne Vorhaben dieses exaltierten Mineralogen.« E. M. Cioran
Paul Wühr Wenn man mich so reden hört
Ein Selbstgespräch
Lucas Cejpek, als Autor selbst der Montage verpflichtet, hat Paul Wühr nach dessen 65. Geburtstag besucht und gemeinsam mit ihm dieses Selbstgespräch erarbeitet.
Paul Wühr Was ich noch vergessen habe
Ein Selbstgespräch. ESSAY 47
Die Fortsetzung von Paul Wührs Erinnerungsrede: eine Erzählung und eine gesprochene Poetik zugleich.
Lukas Cejpek Und SIE. Jelinek in Lust
ESSAY 4
Eine engagierte Selbstdarstellung eines Lesers von Elfriede Jelineks Roman. Cejpek schreibt einen Brief an die Autorin, aber auch, in seiner unverwechselbar eigenen Form, ein Stück eigene Literatur, die sich an einer schon vorhandenen Schrift reibt und stößt. Porno- oder Biografie?
Lukas Cejpek, Walter Grond Platon ade
26 AutorInnen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und dem ehemaligen Jugoslawien spielen allein, zu zweit oder zu viert Möglichkeiten der schriftlichen Begegnung durch.
Heinz Cibulka Bauernlieder
»Heinz Cibulka stand und steht dem Wiener Aktionismus nahe. Er beruft sich, wenn er die für seine Arbeit ersprießlichen Anregungen erzählt, auf das Filmschaffen Peter Kubelkas. Da wie dort werden sie sinnlichen Qualitäten der je nachdem zum Anlass genommenen Wirklichkeit geradezu inbrünstig durchgekostet und bezeugt.
Sensibilität, die von Sinnlichem ausgehend zu Sinnlichem führt …« (Otto Breicha)
Enzo Cormann Credo
Enzo Cormanns Hauptinteresse gilt Menschen in Extremsituationen. Er wird mit Begriffen wir „Paroxystischer Realismus“ und „Theater in der Krise“ in Verbindung gebracht.
Das Ein-Frauen-Stück Credo, ein Monolog voller Erinnerungen, Visionen, Träume und Grenzstellen, an denen die Realität unmerklich ausfranst, wurde 1983 in Paris uraufgeführt. Die deutschsprachige Erstaufführung fand im Rahmen des „steirischen Herbstes 1985“ statt.
Bora Cosic Musils Notizbuch
Ein Roman aus Triest
»Das Tagebuch ist mehr: ein Eheroman, eine Satire auf die Gründerjahre der Psychoanalyse, ein Traktat über die Geburt des Nationalismus.« (Die Zeit)
Robert Creeley Hello
Ein Reisejournal 29. Februar–3. Mai 1976, dt./engl.
Mit der zweisprachigen Ausgabe von Robert Creelys Reisejournal Hello – von Kennern seines Werks als gelungenster und gleichzeitig zugänglichster seiner mittleren, sequentiell komponierten Lyrikbände bezeichnet – wird dem deutschsprachigen Leser erstmals ein vollständiger Gedichtband dieses großen amerikanischen Lyrikers erschlossen.