Peter Pessl Aber das ist nicht die Stille
Prosa
»Meine Intention war, eine verbotene Totalität zu entwerfen, also die Welt als Ganzes aufzunehmen, alle Weltsplitter, und zu einer Explosion zu bringen. Und trotzdem eine Geschichte, die nach und nach zu einer Obsession wird, zu vermitteln.«
(Der Autor in einem Gespräch über sein Buch)
Das Sperrige und Sich-Verweigernde, das Fremde an der Sprache rückt Peter Pessl ins Zentrum seiner schriftstellerischen Arbeit.
Werner Schwab Abfall Bergland Cäsar
Eine Menschensammlung. Werke Band 2
Schwabs essayistisch-erzählerischer Rundumschlag gegen die hohe Literatur und das Hohe schlechthin.
Günther Freitag Abland
Die Suche nach dem fehlenden Rhythmus, ohne den jeder Schritt zur Kräfte raubenden Anstrengung wird, bestimmt das Leben des Studenten Georg Landauer.
Dominik Steiger ABRA PALAVRA
sieh' 'n Gummi - All min Euter
»Textminiaturen von nahezu aberwitziger Ausdruckskraft. Dominik Steigers künsterische Sprache offenbart sich in Wortspielen und Gedankenblitzen. Wiederholtes Lesen dieser lyrischen Prosa bringt immer neue Bedeutungen hervor.« (Edith-Ulla Gasser, ORF)
Walter Grond Absolut Grond.
Ein Roman
»…ein gelungener Versuch, spannende, nostalgieferne Literatur zu schreiben [...] Absolut Grond zu lesen bereitet ein Vergnügen, das von deutschsprachiger Gegenwartsliteratur selten geboten wird [...] – ein cooler (kühl kalkulierter) Gruß mitten aus der Gegenwart.« (Falter)
Walter Grond ABSOLUT HOMER. Absolut Homer. ist nicht nur die Paraphrase eines von Homer bis Joyce klassisch gewordenen Texts, es ist auch ein zeitgemäßes Stück Reiseliteratur. Die Grundlage bildet die These der Wiener Ethnologin Christine Pellech, wonach die ‚Odyssee’ die Reflexion einer phönizischen Weltumseglung sei.
Reinhard P. Gruber alles über windmühlen
Essay. (Werke Band 1)
Eine Wissenschaftssatire über ein windiges Objekt – aber auch die verblüffende Inventur eines entlegenen Gegenstandes: das Debüt von Reinhard P. Gruber und das erste literarische Dokument seiner grundsätzlichen Skepsis gegenüber der Welt und ihrer sprachlichen Darstellung.
Klaus Hoffer Am Magnetberg
Ein Fragment
Hoffers Erzählung Am Magnetberg gilt als herausragendes Beispiel der Techniken der Irreführung, die schon in der Vorlesungsreihe Methoden der Verwirrung von ihm eingesetzt wurden. Die Erzählung wurde 1990 im Rahmen des „steirischen herbstes“ als Theaterstück uraufgeführt.
Andrea Winkler Arme Närrchen
Selbstgespräche
»Wann haben Sie zuletzt etwas gemacht, was Sie eine Erfahrung nennen würden?«
»So poetisch ist in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur schon lange nicht mehr dekonstruiert worden, so kompromisslos hat sich schon lange niemand mehr aufs Glatteis der Sprache gewagt. (…) In einem Ton, der sich nichts und niemandem anbiedert, der von einer Eigenständigkeit zeugt, die allemal als erstaunlich bezeichnet werden darf, verhandelt die Autorin das, was mit den Mitteln der Poesie verhandelt werden kann.« (Josef Bichler, Der Standard)