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Autor
> Monique Schwitter
Veranstaltungen:
 16. Mai, 19:00 Uhr Graz, Stadtmuseum
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Monique Schwitter
Goldfischgedächtnis
Erzählungen 2011
ISBN: 9783854207894
19.- €
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gebunden, 21 x 13 cm 192 Seiten
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Auf der HOTLIST 2011
ROTAHORN-Preis 2011
»Etwas vom Reizvollsten, was unsere Literatur in jüngster Zeit hervorgebracht hat« (Tages-Anzeiger) – so wurde Monique Schwitters erstes Buch wahrgenommen, für das sie dann auch den Robert-Walser-Preis für das beste Debüt des Jahres erhielt.
Unverwechselbar jetzt auch ihr zweiter Erzählband. Alles ist Handlung in diesen Geschichten (nicht zu verwechseln mit action!), ihre Personen sind nach wenigen Zeilen plastisch und lebendig, ihre Sätze sind elementar und schnörkellos. Es geht ja auch um etwas: Fast alle Geschichten handeln von Begegnungen, und in fast allen Geschichten ist auch von Abwesenheit und Verlust, von Sterben und Tod die Rede. Unglaublich berührend und kunstvoll die Erzählung, in der eine Schriftstellerin ihre tote Freundin lebendig macht, indem sie sie diese Erzählung diktieren lässt; oder der Schrecken des kleinen Jungen, als seine Halloween-Wünsche wahr werden; oder die Erfahrungen einer Kellnerin mit den letzten Gästen zur Sperrstunde …
Monique Schwitter erzeugt eine nahezu körperliche Intensität zwischen LeserIn und Text, und verantwortlich dafür sind ihr scharfer Blick, ihr gutes Gehör, ihr Sinn für Komik, mit denen sie sich auch auf ganz schwieriges Gelände wagt, ohne je sentimental zu werden – »ein eigenwillig ruppiger Ton, präzis und auf lässige Weise lückenhaft, komisch und mitunter sehr ernst« (Daniela Strigl im Falter).
»Eine Autorin, die einen literarischen Tonfall gefunden hat, der aufhören macht. Wundersam einfallsreiche Erzählpassagen wechseln sich ab mit schier atemlosen Gedankenspielen auf dem Gerüst der Beobachtungen, das zusehends ins Schwanken gerät. Verstrickungen, Phantasien und Wirklichkeiten bedeuten dem Lesenden kraftvoll-frisch, bisweilen augenzwinkernd frech, wie rasant schön und schönkompliziert sich das Leben gebärdet.« (aus der Jury-Begründung für das LeseLenz-Stipendium der Neumayer-Stiftung und der Stadt Hausach 2011).
»Schwitter beherrscht es, mit knapp bemessenen, unaufdringlich poetischen Sätzen Portraits zu entwerfen, die man trotz der kargen Beschreibungen ganz genau zu kennen meint. In ihrem zweiten Erzählband gelingt ihr das noch meisterhafter. Noch dichter sind die Geschichten, noch tiefer ziehen sie ihre Leser hinein ... Schwitter zeigt, wie ihren Figuren im Erinnern das Leben um die Ohren fliegt. Und wie bei einer dieser perfiden Splitterbomben hakt sich auch in uns Lesern, uns Zuschauern etwas fest von diesem Leben. Und wir werden sie so schnell nicht mehr los.« (Andrea Heinz, Die Zeit Literaturbeilage)
»Nicht nur die künstlerische Komposition dieser Erzählung zeugt von großer Gestaltungskraft. Monique Schwitter gelingen in sprachlicher Dichte einige Meisterstücke der knappen Form.« (Klaus Zeyringer, Der Standard)
»Die fatalistische Wucht dieser Geschichten ist gewaltig. Das Dinner mit Dürrenmatt, das die Autorin am Ende des Buches imaginiert, hat sie sich redlich verdient.« (Michael Braun, Basler Zeitung)
»Dieses außerordentliche Buch fährt den Leser gegen die Wand.« (Helmut Schödel, Süddeutsche Zeitung)
»Bewundernswerte Beobachtungsgabe, Blicke für nebensächliche Details, feine, genau dosierte Ironie, die fast magische poetische Kraft, den Leser in eine fremde, bekannte neue Welt zu führen, um ihn dort jäh wieder allein zu lassen, all das ergibt Meisterzählungen, wie sie, speziell im deutschsprachigen Raum, nur alle paar Jahre erscheinen. Wenn überhaupt.« (Werner Krause, Kleine Zeitung)
»Monique Schwitter geht in ihren Geschichten an die Grenze von Tragik und Komik, Trostlosigkeit und Hoffnung, Liebe und Unberührtheit, Leben und Tod. Man merkt nach einer Seite, dass sie weiß, wovon sie spricht. Und das ist heute eine Ausnahme... ein wunderbares Buch« (Margit Schreiner,Volltext)
»Viel braucht Schwitter nicht, um zu zeigen, was Literatur kann. Und keine paar Seiten braucht es, bis dieses Buch mich auf seiner Seite hat mit seinen 15 Erzählungen, die ich wieder und wieder lesen könnte, weil mit ihnen im besten Sinn nicht fertig zu werden ist. Vorerst kommen sie ganz leicht daher, um sogleich aus scheinbar harmlosen Situatuionen eine abgründige Dynamik zu entwickeln und eine irisierende Irritation... virtuos.« (Petra Nagenkögel, Volltext)
»Nicht nur die Kargheit und das Einfühlungsvermögen in der Gestaltung der Figuren, sondern auch die die Möglichkeiten des Genres nutzende Erzähltechnik zeigt, dass Schwitter im zweiten Erzählband bereits zu ihrer idealen literarischen Form gefunden hat. An den Knotenpunkten, den kleinen, privaten Katastrophen, finden die Figuren Schwitters gerade durch das zueinander, was sie trennt. Manchmal ist das komisch, manchmal tragisch, oft beides zusammen.« (Samuel Moser, NZZ)
»Monique Schwitter erhellt das Leben mit dunklen Geschichten.« (Marco Guetg, Aargauer Zeitung)
»Ein Glücksfall. Ein Jammer, dass man so schnell durch ist.« (Julia Schafferhofer, Kleine Zeitung)
»Monique Schwitter schreibt schnörkellos und verstörend direkt. Sie packt schreibend die schwierigen Themen des Lebens an und wird bei aller Ernsthaftigkeit niemals versessen oder sentimental.« (Miriam Hefti, Literaturhaus Zürich)
»Monique Schwitter besitzt die Kunst, Menschen in nur wenigen Worten so lebendig werden zu lassen, dass man meint, sie schon ewig zu kennen. Und sie vermag es, so große Dinge wie die Liebe und den Tod mit Humor zu beschreiben, ohne dass auch nur ein Funken Respekt verloren geht.« (Claudia Ramsteiner, Offenburger Tageblatt)
Monique Schwitter »schafft es, den Charakter ihrer Figuren mit wenigen Worten so offen zu legen, als würde man sie schon ewig kennen. Mit jeder ausgelesenen Geschichte verabschiedet man einen alten Bekannten.« (Barbara Köppel, FM4)
»Es sind die pointierten Dialoge (man erkennt die ehemalige Schauspielerin Schwitter), die präzisen und auf ihre geradezu poetische Essenz eingedampften Beobachtungen einer Generation zwischen 30 und 40, die einen das Buch wider seine melancholische Tonlage einfach nicht aus der Hand legen lassen.« (Regula Freuler, NZZ am Sonntag)
»Wer sich auf diese Geschichten einlässt, den starken Bildern vertraut, der begreift rasch, dass es hier in die Kernzonen der Existenz geht.« (Irene Prugger, Wiener Zeitung)
»Monique Schwitter schreibt verstörend direkt und mit ausgeprägtem Gespür für dramatische Konstellationen. Die in Hamburg lebende Schweizer Autorin verbindet gewandt Form und Inhalt zu Parabeln über das, was wir als langes oder kurzes Gedächtnis nur allzu gut kennen.« (Heinrich Vogler, 52 Beste Bücher, DRS2)
»Monique Schwitters Goldfischgedächtnis ist ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen mag.« (Edith Schlocker, Tiroler Tageszeitung)
»Ein wunderbares Bändchen, das ganz zu Recht für die Hotlist der Independents 2011 ausgewählt wurde und ein literarisches Kleinod, das man besitzen muss!.« (Katharina Manzke, Szene Hamburg)
»Monique Schwitter lässt ihre Figuren spielen, und sie verfügt als Erzählerin über einen abgründigen Humor, der sich auch und gerade an der Sprache entzündet.« (Christine Lötscher, Tages-Anzeiger)
»Die Geschichten kommen so lapidar und schnörkellos daher, dass die Abgründe, die sich in ihnen auftun, den Lesern umso heftiger den sicher geglaubten Boden unter den Füßen wegziehen.« (LCB)
»Mit einem fast märchenhaften Blick für das Wichtige, für das, was zumeist nebensächlich und im vorletzten Satz stattgefunden hat, beschreiben Schwitters Menschen ihre Welt: so wie sie sich ihnen in den Weg stellt.« (Rebecca Clare Sanger, taz)
»Es ist die Genauigkeit in der Sprache und das Bewusstsein für dramatische Momente und Konstellationen, die Schwitters Texte so außergewöhnlich machen. Ihr drittes Buch, Goldfischgedächtnis heißt es, ein irrsinnig dichter, sehr berührender Erzählband.« (Maike Schiller, HH Abendblatt)
»Es vibriert zwischen den Zeilen, zwischen den gesagten Worten – und den ungesagten.« (Beat Mazenauer, culturactiv)
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