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> Eleonore Frey
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Eleonore Frey
Aus der Luft gegriffen
Ein Roman 2011
ISBN: 9783854207771
19.- €
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gebunden, 21 x 13 cm 168 Seiten
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Aus der Luft gegriffen ist Eleonore Freys zehntes Buch bei Droschl und gleichzeitig ihr heiterstes.
Helen Schnee, die Heldin der Geschichte, fällt der Autorin – aus heiterem Himmel – nahezu auf den Schreibtisch, und dadurch entspinnt sich natürlich ein besonders enges Verhältnis zwischen den beiden. Helen Schnee, so wenig verankert in unseren bürgerlichen Lebenswelten wie die meisten Figuren bei Eleonore Frey, versucht Fuß zu fassen und landet schließlich beim ›Offenen Ohr‹, einer Art Krisentelefon, einer Organisation, hinter der sich aber auch etwas ganz anderes verbergen könnte. Aber nicht nur die Arbeit definiert den bürgerlichen Menschen, auch sein Wohnort und sein Familienstand sind von Interesse, und also kommt Helen Schnee auch zu einer Unterkunft und zu allerlei zwischenmenschlichen Kontakten. Ihr Einverständnis mit den gegebenen Verhältnissen hält sich jedoch in Grenzen, und also befreit sie sich wieder, in Absprache mit der Autorin, und setzt ihr wolkenleichtes Leben andernorts fort – aber nicht ohne Interesse und Mitgefühl für die Menschen, die bisher ihren Weg gekreuzt haben.
Dass Literatur aus Wörtern und Sätzen besteht, ist ja nun wirklich ein alter Hut, und dass Romane weniger geschaffen als gemacht werden, ebenfalls. Selten aber gewährt eine Autorin augenzwinkernd einen solchen Einblick in ihre Werkstatt und bekommt von der Kritik darüber hinaus noch »höchste Aufmerksamkeit und subtilste Einfühlung« (Jury des Schweizer Buchpreises) bescheinigt.
»Diese luftig wehende Helen Schnee wird von ihrer Autorin aufgefangen und getragen, nicht nur das, sie wird spürbar geliebt. Und diese Liebe überträgt sich beim Lesen, schneit herein, ins eigene Herz.« (Silvia Hess, Aargauer Zeitung)
»Frey, auch das muss einmal gesagt werden, gehört zu den wirklich witzigen Erzählerinnen im deutschen Sprachraum, eine, die es faustdick hinter den Ohren hat und nie berechenbar ist. Die Vorhersehbarkeit macht ja einen großen Teil der Literatur so öde.
Bei Eleonore Frey bleibt man immer unvorbereitet. Ihr Roman schlägt unvermutet einen Haken, die Figuren brechen aus, wie es der Autorin gerade passt. Sie entwickelt Sprachwitz und folgt gerne den Launen des Augenblicks. Wer sie noch nicht kennt, sollte sie kennenlernen.« (Anton Thuswaldner, Stuttgarter Zeitung)
»Eleonore Frey ist im Schwebenden von Verständigung und Vergegenwärtigung ein traumhaft schönes Kleinod gelungen, das an seinen erstaunlichsten Stellen herzzerreissend komisch sein kann ... Ein furioser, ein frischer, ein wehmütig-heiterer Roman« (Angelika Overath, NZZ)
»Ein kluges Buch über das Schreiben, das Erfinden, über die Beziehung zwischen Autorin und Figur. Und nicht nur das: Spätestens als Helen Schnee auf dem Polizeiposten nach den «Fakten» ihrer Identität gefragt wird, wird klar: Dies ist auch ein politisches Buch. Denn in einer Welt, in der ausgeschafft wird, wer nicht über eine ordnungsgemässe Identität verfügt, hat auch die Literatur, die das Fremde, das Unbekannte so sehr braucht, keinen Platz mehr.« (Christine Lötscher, Tagesanzeiger)
»Was haben wir da vor uns: Einen Traum? Ein Märchen? Eine märchenhaft verkleidete Wirklichkeit? Von allem ist etwas dabei.« (Sabine Brandt, FAZ)
»Sprache und Redewendungen sind hier die Dreh- und Angelpunkte. Siemachen die fast unheimliche Leichtigkeit desErzählens möglich, mit der dieser philosophisch-verspielte Meta-Roman daherkommt.« (Viveversa)
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