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> David Wagner
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David Wagner
Spricht das Kind
2009
ISBN: 9783854207511
18.- €
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gebunden, 21 x 13 cm 144 Seiten
Kindsein ist bei David Wagner nicht zu denken ohne Vatersein, ja, erst das Eingebettetsein in die Abfolge der Generationen macht den besonderen Zustand der Kindheit aus. Der Anblick des eigenen Kindes weckt Erinnerungen an das Kind, das man selbst einmal war, über das einen, später dann, die eigenen Eltern informiert haben.
David Wagner geht in Spricht das Kind den kleinen Ritualen und Abläufen auf den Grund, die »das Kind« tagtäglich vorführt. In ihnen spiegeln sich die Moden der unmittelbaren Gegenwart, aber auch die Kindheit des Vaters und sogar der Großeltern. Ein ruhiger, ganz unaufgeregter Blick ist in diesem Buch am Werk, und dazu ein ebenso gutes Gehör für die Sprachen der Kindheit. »Und so wie ich, das mag man mir ja vorwerfen, nicht erwachsen werden will, so wollen meine Eltern nicht aufhören, Eltern zu sein. Wollen nicht loslassen, wollen nicht Großeltern sein.«
Spricht das Kind ist ein wohltuend liebevolles Buch, in dem nichts an der Kindheit zum Problem wird, aber alles Anlass zu Betrachtung und Nachdenken.
Berliner Kindheit um zweitausend. Walter Benjamins berühmtes autobiografisches Buch steht im Hintergrund dieses ganz außergewöhnlichen Skizzenbuchs, das allerdings nicht in die Vergangenheit hinabtaucht, wie Benjamin in seiner Berliner Kindheit um neunzehnhundert, sondern in das Kindsein an sich. »Es liegt ein Trost in der Wiederholung der immergleichen Geschichte. Zum Glück. Also nochmal.«
Das »klügste, einfachste, kurzweiligste aller Bücher für angehende, praktizierende oder gewesene Familientiere.« (Susanne Mayer, Die Zeit)
»Es ist ein kleines Buch, von dem ein großer Zauber ausgeht. Auf nicht einmal hunderfünfzig luftig gesetzten Seiten wagt David Wagner sich an die elementaren Seiten des Seins. Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was passiert dazwischen, und warum geht der Kinderwagen immer dann kaputt, wenn wir ihn brauchen?« (Sandra Kegel, FAZ)
»Der junge Vater David Wagner erlebt mit seinem Kind sich selber und die Welt wie von Neuem, und wir teilen sein Glück.« (Ulrich Greiner, Die Zeit)
»David Wagner berührt die ganz großen Fragen. Was heißt es, auf der Welt zu sein? Was ist das Leben? Was bedeuten Geburt, Sterben, Erwachsenwerden? Was folgt daraus, in einer Abfolge von Generationen zu stehen? David Wagner spielt in diesen Miniaturen ein unironisches, sehr ernsthaftes Schreiben über Gefühle und Fragen durch, die man aus vielen Kontexten nur als zu Tode verniedlicht behandelt kennt.« (Dirk Knipphals, taz)
»Wagner stellt die Kindheit seiner Tochter mit ihren Aufbrüchen und Verunsicherungen, mit ihren vielen Entdeckungen und noch mehr Fragen in einen zeitlichen und großfamiliären Zusammenhang. Welche Schönheit in den kleinsten Dingen, den einfachsten Vorgängen wohnt, das zeigt er bar allen Kitsches in wenigen Worten.« (Hamburger Abendblatt)
»In einer klaren, bis zur Unscheinbarkeit unprätentiösen Sprache formuliert Wagner Gedanken übers Kindsein, Erwachsensein und Kindgewesensein. Spricht das Kind hebt sich angenehm von der Fülle an Eltern-Kind-Ratgeber- und Erlebnisliteratur ab.«
(Sebastian Fasthuber, Falter)
»Es geht um Kinderbücher und Stofftiere, ums Sprechen lernen und Einschlafen, ums Wachsen und Staunen, – und um die alten Menschen, die in den jungen weiterleben und wiedererwachen, um Familien-Ähnlichkeiten, die über Generationen hinweg behauptet und manchmal sichtbar werden. David Wagner hat ein im wahren Sinn des Wortes zauberhaftes Buch geschrieben über die Geheimnisse der Kindheit, über das Glück, ein Kind zu haben.« (Manuela Reichart, Deutschlandradio)
»Ein stilistisch stets brillanter Autor. (…) Die Überzeugungskraft der vielen kleinen Texte kommt aus dem Kindermund, und das schließt vor allem auch eines ein: Wortwitz und Wortmagie« (Klaus Kastberger, Ö 1)
Ein »wunderbares Buch. In fast hundert Miniaturen beschreibt und bestaunt ein Vater seine heranwachsende Tochter, ihr Zur-Sprache-Finden, ihre Gedankensprünge, ihre Aha-Erlebnisse, ihr Nähebedürfnis und ihr Eigenständigwerden – und taucht dabei immer wieder in Erinnerung ab.« (Andreas Schäfer, Tagesspiegel)
»Ein sehr zärtliches Buch über die Zumutungen der Vergänglichkeit.« (Claudia Voigt, KulturSPIEGEL)
»Nicht nur ein persönliches, sondern ein Buch über Kindheit überhaupt.« (Wiebke Porombka, Die Zeit online)
»Manchmal kann sich im Kleinen Großes und aus dem scheinbar Alltäglichen Magisches entfalten. (…) Manschmal melancholisch, ist dieser schmale Band doch auch immer wieder verdammt komisch und haargenau beobachtet.« (Magazin)
»Ein wunderbares Buch, das einen lauthals auflachen lässt, aber auch zum Nachdenken anregt.« (Tiroler Tageszeitung)
»Ein lesenswertes Buch für Eltern und solche, die es werden wollen.« (Uwe Schütte, Wiener Zeitung)
»David Wagner beschreibt das magische Denken des Kindes. Es bringt beim Versuch, der Welt einen Sinn zu geben, Wunder um Wunder in die Welt. Der Autor verzichtet dabei auf die Darstellung seiner sicher oft erregten Begeisterung, überhaupt auf Gefühlsbeschreibungen, er beschreibt, was geschieht. Und bald drängt sich der Verdacht auf, dass es gar nicht um die Tochter geht, sondern um den Prozeß des Menschwerdens, um die fragile Konstruktion dessen, was wir als Verstehen empfinden, um Sprache und um mehr. Ein sehr kluges Buch.« (Alexander Wasner, SWR 2 Die Buchkritik)
»David Wagner erzählt in leisen Portionen von jener aufregenden Welt, in der Kinder leben und dabei Erwachsene mitreißen.« (Buchkultur)
»Das Buch hat einen hohen Wiedererkennungswert für jeden, der mit Kindern zu tun hat. Ein stilles, bedachtsames Buch, das sich Zeit für das Kleine nimmt.« (Sabine Peters, Freitag)
»Und es bleibt der betörende Klang einer alten Sehnsucht zurück. Jener Sehnsucht nach einer radikal anderen Sicht auf die Welt, die das vorherrschende Effizienz-Denken heutiger Erwachsener grundsätzlich in Frage stellt.« (Gisa Funk, Deutschlandradio)
»Kleine Denkstücke, die glänzen wie kostbare Pretiosen.« (Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten)
»Ein berührendes, persönliches Buch.« (Peter Landerl, Bücherschau)
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