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Iris Hanika
Treffen sich zwei
Roman 2008
ISBN: 9783854207375
19.- €
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gebunden, 21 x 13 cm 240 Seiten
Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2008
3 Monate auf der SWR-Bestenliste
»Die Zärtlichkeit, mit der menschliche Schwächen beschrieben sind, die Direktheit, mit der die Autorin Worte beim Schopf packt, das raffinierte Spiel mit den Emotionen ihrer Protagonisten, die Übertragung erotischer Bewegungen auf die Form des Romans, machen dieses Buch zu einer der schönsten Liebesgeschichten der letzten Jahre.« (Carsten Hueck, Deutschlandradio)
Man weiß nicht, wann sie es tut, und man weiß nicht, wo es sein wird, aber eines ist gewiss – irgendwann schlägt die Liebe zu: »Was da jetzt geschehen ist, das ist eine Fuge im Leben oder ein Riß durch die Zeit oder ein Bruch in der Welt, was auch immer.« Hier geschieht es zweien, die schon seit geraumer Zeit allein durchs Leben zu gehen gewohnt sind, und es trifft sie wie aus heiterem Himmel: er hat die wunderbarsten Augen der Welt, und sie ist so schön, dass er glaubt, er habe Halluzinationen.
Der Zustand hält natürlich nur wenige Tage an. »Was für ein Blödsinn das alles, dieses Gemache und Getue. Daß man nicht einfach normal sein konnte! Daß das alles immer so kompliziert sein muß.« Es muss, und sei’s nur zum Nutzen der Literatur und zur Erhöhung des Lesevergnügens.
Treffen sich zwei ist ein Liebesroman für Erwachsene und ein Heimatroman aus Berlin-Kreuzberg. Er handelt vom Begehren und von den Ängsten, vom Berufsleben eines Systemberaters und den Zuständen einer begnadeten Hysterikerin. Sexratgeber kommen zum Einsatz, Musik, Songtexte und klassische Stellen über die Liebe, dazu Alkohol und Eigenurin-Therapien.
Iris Hanika ist eine liebevolle und unbestechlich genaue Beobachterin des Gefühlshaushalts von uns Zeitgenossen; und ihr Witz, ihre Genauigkeit und sprachliche Eleganz demonstrieren mit leichter Hand, warum dieses älteste Thema der Literatur uns allen so am Herzen liegt.
»Sie ist nicht totzukriegen, die Geschichte vom Suchen, Finden und Verlieren der Liebe – nicht, wenn sie mit so viel Sprachwitz und Gedankenschärfe erzählt wird wie in Iris Hanikas Debütroman Treffen sich zwei. Herrlich lakonisch geht es in diesem Buch zu, aber gleichzeitig hat die Autorin einen ausgeprägten Sinn für das Pathos von Herzeleid und Liebesrausch. Das ist kunstfertig und komisch zugleich. Und von der neurotischen Befindlichkeit des Großstadtmenschen, der das lang gesuchte Glück zu zweit gern dort verpasst, wo es sich eigentlich längst eingestellt hat, liest man selten so intelligent und erfrischend klischeefrei.« (Der Spiegel)
»Eine virtuos erzählte Großstadtliebesgeschichte, klug und höchst amüsant,« (Manuela Reichart, WDR)
»Iris Hanika ist mit ihrem ersten Roman eines der klügsten Bücher über die Liebe seit langem gelungen.« (Brigitte)
»Treffen sich zwei ist ein aufregendes Buch, weil es nicht am Nullpunkt der Authentizität stehen bleibt, sondern in der vorgeprägten Sprache unbekümmert seinen Weg sucht. (…) Iris Hanika hat das Stilmittel des Pathos für die Liebesprosa entdeckt, ein beständiges Fallen aus der Leseerwartung, das sich ergibt, wenn man Pop und Pathos auf gut Glück aneinandersetzt. Ihr Lehrmeister ist Heinrich von Kleist, der die unerhörte Wendung der Novelle zum Erzählprinzip gemacht hat.« (Ingeborg Harms, FAZ)
»Da wird erzählt von Momenten, in denen die beiden strahlend und zart einverstanden sind damit, in der Welt zu sein, in diesem Moment in dieser Stadt, und das Tolle ist, dass man tief bewegt mit den beiden sympathisiert und denkt: So geht es manchmal auch, ja, doch, solche Erfahrungen gelungenen Lebens kann man bisweilen schon machen.
Und endlich kann ich mich mal lesend mit einer geglückten Liebe amüsieren, und zwar nicht unter meinem Niveau.« (Jörg Drews, Süddeutsche Zeitung)
»Iris Hanika ist sowohl eine politische und realistische Erzählerin, gleichzeitig aber auch eine Kunstschriftstellerin, wobei die Kunstschriftstellerin so geschickt getarnt ist, dass man sie beim schnellen Lesen der Texte sogar übersehen kann. Dass uns die Autorin diese Möglichkeit einräumt, gehört zu ihrer Bescheidenheit. Sie muss uns Leser nicht sogleich mit der Nase darauf stoßen, dass wir es hier mit Kunst und vor allem mit Kunst zu tun haben.« (Wilhelm Genazino)
»Ein virtuoser Roman. Hanika beobachtet ihr Heldenduo mit einer Akkuratesse, die einem den Atem raubt. Ein bitter-köstliches Romandebüt.« (Roger Thiede, Focus)
Der Roman ist »nah dran an unserem Leben, erzeugt Komik und Leichtigkeit (…) eine sehr schöne Mischung aus ganz nüchternem Zugang und ganz großem romantischem Theater.« (Iris Radisch im Literaturclub)
»Mit klugen Gedanken und zähem Wunderglauben folgt Iris Hanika den Liebenden durch ein Gedanken- und Gefühlschaos, wie es nur unsere Gegenwart und das Leben in der Großstadt hervorbringen können. Und schreibt wie nebenbei eine Hymne an den Berliner Sommer.« (Silja Ukena, KulturSPIEGEL)
»Wie ein Märchen aus fernen Zeiten erzählt Iris Hanika das Anbändeln, das auf den ersten Blick folgt und das schon kurze Zeit später in weichen Kissen seinen standesgemäßen Abschluss findet. Dass Hanika ihr Pathos immer wieder durch ironische Kommentare unterbricht, macht die Komik dieser Szene wie ihres Romans insgesamt aus. (…) Eine geschliffen scharfe Erzählerin, die sich irgendwo zwischen Sarkasmus, Komik und großer Verletzlichkeit bewegt.« (Wiebke Porombka, taz)
»Eine gefühlskluge und komplett klischeefreie Geschichte. Iris Hanikas ›Liebes- und Heimatroman‹ handelt zwar von zwei Kreuzbergern der Herr-Lehmann-Generation, ist aber weniger Zeitbild als Beziehungsportrait, weniger Slackerstory als die Analyse eines starken, wirklichen Gefühls.« (Jan Oberländer, Tagesspiegel)
»Das Schöne ist, dass es dabei genug zum Schmunzeln gibt. Denn die Autorin und Wahlberlinerin beherrscht famos die verbalen Winkelzüge, die moderne Singles aus Selbstschutz beinahe reflexhaft bedienen.« (Elisabeth Habitzl, Brigitte)
»Hanika spricht eine ungewöhnliche Sprache, etwas zwischen Pop, Poesie, Jelinek und Kleist. Sie schiebt Exkurse über Kreuzberg in ihren Text, zitiert Lieder und Dichter. Doch alles dient der realistischen Beschreibung eines fantastischen Zustands: dem Begehren. Das ist ihr großartig gelungen.« (Armgard Seegers, Hamburger Abendblatt)
»Mit sprachlicher Präzision und Kreativität, genauer Beobachtungsgabe und sicherem Gespür für die feinen Regungen ihrer Figuren entfaltet Iris Hanika ihre charmante Liebesgeschichte.« (Thomas Schmitz-Albohn, Gießener Anzeiger)
»Was Menschen, die vielleicht im Begriff sind, sich aufeinander einzulassen, innerhalb von Sekunden durch den Kopf schießt; oder welch seltsame Gedanken, simple Gründe oder banale Umstände dazu führen können, dass sich zwei nahekommen. Wie kompliziert. Wie schön. Wie spannend.« (Caro Wiesauer, Kurier)
»Wie Iris Hanika zu Beginn ihres ebenso unterhaltsamen wie witzigen, dabei doch sehr tiefgründigen Romans diese beiden Protagonisten schildert, ist lustig und anrührend zugleich. Denn beide kommen so gar nicht mit ihrem Leben, vor allem ihrem Liebesleben, zurecht. Dennoch geben sie die Hoffnung nicht auf, den Einen oder die Eine zu finden, auf den bzw. die man schon lange wartet.« (Winfried Stanzick, sandammeer)
»Wen nur der Fortgang der Handlung interessiert, der sei auf den Titel verwiesen: Treffen sich zwei. Damit hätte es sich dann. Der Rest ist Sprachkunst.« (Thomas Rothschild, Freitag)
»Äußest amüsant zu lesen.« (Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten)
»Wie Iris Hanika den Schluss der Geschichte dann dreht, das möchte man beinahe genial nennen, oder sagen wir einfach, um das Komplizierte nicht noch weiter zu komplizieren: das hat sie supergut hingekriegt.« (Walter Klier, Wiener Zeitung)
»Mit feiner Beobachtungsgabe und psychologischem Gespür für alltägliche, scheinbar nebensächliche Details, die der großen Liebe im Weg stehen, führt die Autorin ihre Figuren durch alle Höhen und Tiefen in das vollkommen kitschfreie Happy End.« (Marion Lühe, Freie Presse)
»Köstliche Unterhaltung.« (Peter Grubmüller, OÖ Nachrichten)
»Das bewundernswerte Kunststück, das Iris Hanika gelingt, ist die Verschmelzung einer realistischen Lovestory, in der die Beteiligten tollpatschig über ihren Schatten stolpern, mit einem funkelnden Großstadtmärchen. Man glaubt ihr und freut sich daran.« (Nicole Henneberg, Frankfurter Rundschau)
»Treffen sich zwei ist ein treffliches Portrait der Liebe. Diese Erzählung sieht ihrem Gegenstand verblüffend ähnlich – ist manchmal kitschig, oft verspielt, oft lapidar, ist was fürs Herz und den Verstand und alles in allem eine zielmlich schöne Sache.« (Katrin Schuster, Stuttgarter Zeitung)
»Hanika beobachtet liebevoll und unbestechlich die Gefühle ihrer Mitmenschen. Ihr Witz, ihre Präzision und sprachliche Eleganz zeigen uns, warum dieses älteste Thema der Literatur uns noch immer begeistern kann.« (Bayerisches Fernsehen, "Lesezeichen")
»Eine bittersüße und dabei so erfrischend unprätentiöse Geschichte,« (Der Bund)
»Treffen sich zwei lässt sich auf vielerlei Weisen lesen: nicht nur als Liebesgeschichte, auch als Psychogramm zweier Großstadt-Singles, als Spiel mit literarischen Traditionen, als Berliner Szene ... eine überbordende Materialsammlung aus dem Mikrokosmos des modernen Lebens.« (Elke Biesel, Kölner Stadt-Anzeiger)
»Das bewundernswerte Kunststück, das Iris Hanika gelingt, ist die Verschmelzung einer realistischen Lovestory, in der die Beteiligten tollpatschig über ihren Schatten stolpern, mit einem funkelnden Großstadtmärchen; und man glaubt ihr und freut sich daran.« (Nicole Henneberg, BAZ)
»Ich empfehle Ihnen den ultimativen neurotischen Kreuzberger Liebesroman zur Lektüre: Iris Hanikas Treffen sich zwei, der auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis steht. Der fängt an, fast wie Hollywood, dass man denkt: geht gar nicht, aber dann geht’s doch, und wie, mit viel Witz und Ironie und Liebe. Hinreißend.« (Susanne Kippenberger, Tagesspiegel)
»Iris Hanika ist eine begnadete, tiefgründig witzige Erzählerin, wie allein die Schilderung des der Urin-Therapie anhängenden Galeristen-Ehepaars beweist. Ein traumhaftes Buch, bei dem man gerne noch viele Seiten weitergelesen hätte.« (Susanne Wiedamann, Mittelbayerische Zeitung)
»Es ist treffend, dass gerade Wilhelm Genazino für das Buch Pate steht und Iris Hanikas Kunst lobt, denn die beiden haben das Talent gemeinsam, das Alltägliche mit speziellem Blick zu erfassen. Wie Iris Hanika uns das erzählt, was wir eigentlich gut kennen, ist ungemein bereichernd.« (Wolfgang Koch, Buchmesse.ARD.de)
»Die Autorin begleitet die Suchenden auf ihrem verschlungenen Weg und weiß von den Details witzig, ironisch und zugleich in einer poetischen Sprache zu berichten. Zum Lesevergnügen tragen die Einsprengsel bei, Fragmente aus Songs, Informationen über den Landwehrkanal oder das Berufsbild des Systemberaters. Nach einem solchen Lesevergnügen freut es einen schon, dass der Roman auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis steht.« (Mechthilde Vahsen, literaturkritik.de)
»Auf eine so clevere und hinterrücks einnehmende Art komisch,« (Madeleine Napetschnig, Die Presse)
»Ich kann mich nicht erinnern, eine schönere Umschreibung rauschender Gefühle gelesen zu haben seit Eichendorff … ein umwerfendes Buch.« (Gudrun Norbisrath, WAZ)
»Iris Hanika erzählt mit Wärme, Witz und kühlem Blick für
die stolpernde Hilflosigkeit ihrer Helden.« (Thomas Borchert, dpa)
»Eine bestrickende, wunderschöne Liebesgeschichte,« (Frankfurter Neue Presse)
»Ein wunderschönes Großstadtmärchen. Lesen!« (Elle)
»Senta (arbeitet irgendwie in einer Galerie) und Thomas (sitzt irgendwie am Computer), beide über 40, treffen sich beim Bier, umtänzeln sich, verfluchen sich, verlieben sich. So einfach. Und doch so raffiniert erzählt. Ich habe mich in dieses Buch verguckt. Wir lieben uns so sehr!« (Lars Gothes Lieblingsbuch 2008, MAZ)
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