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Mela Hartwig
Bin ich ein überflüssiger Mensch?
Roman
2001

Mit einem Nachwort von Bettina Fraisl.

ISBN: 9783854205746
18.- €
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gebunden, 21 x 13 cm
176 Seiten

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Im Mittelpunkt dieses 1930 entstandenen Romans steht eine Frau, die mit sich uneins ist, eine »Neurotikerin«, die mit jedem Schritt an die ihr auferlegten Begrenzungen stößt: eine unscheinbare und sehr entbehrliche Sekretärin ohne besondere Fähigkeiten, die eines Tages einer erotischen Obsession verfällt. Ein im Gestus des schonungslosen Geständnisses formulierter Roman einer unerhörten Selbsterniedrigung, präzise in der messerscharf geschilderten sozialen Situation der frühen 30er Jahre lokalisiert.

»Ein unscheinbares Bürofräulein verfällt einer erotischen Obsession. Mela Hartwigs Roman ist das Geständnis einer unerhörten Selbsterniedrigung: ein aufreizendes, unvergessbares Buch.« (Karl Woisetschläger, Die Presse)

»Die virtuosen Geständnispraktiken von Hartwigs Heldin fügen den literarischen Bürogeräuschen in der Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg eine wichtige Stimme hinzu.« (Jutta Person, Süddeutsche Zeitung)

»Die zu Unrecht vergessene Mela Hartwig hat einen zutiefst ehrlichen Roman geschrieben über die Kraft, die es braucht, nichts Besonderes zu sein.« (Facts)

»Beeindruckend, wie die Autorin den Zusammenhang von Arbeit in labilen Angestelltenverhältnissen, entfremdeter Sexualität und der Massenkultur als Ort verborgener Sehnsüchte und enttäuschter Erwartungen reflektiert. Eine wirkliche Entdeckung.« (Bernhard Fetz, Neue Zürcher Zeitung)

»Der ständige Wechsel von Leidenschaft und kalter Beobachtung macht Hartwigs Büroroman, der in Form eines gehetzten Geständnisses geschrieben ist, unerhört modern und spannend.« (Katrin Hillgruber, Frankfurter Rundschau)

Textauszug