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Autor
> Christian Uetz
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Christian Uetz
Zoom Nicht
1999
ISBN: 9783854205241
15.50 €
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gebunden, 21 x 13 cm 64 Seiten

Nach dem Gedichtband Nichte, mit dem der junge Schweizer einiges Aufsehen erregte, verfolgt Christian Uetz sein Projekt nun in Prosa: In Zoom Nicht – ein programmatischer Titel, der im lateinisch-deutschen Wortspiel mit Philosophie und Populärkultur jongliert – geht er in unvergleichlicher Mischung aus tiefem Ernst, Spiel und Verwandlungslust der »Entfaltung des Nichts als Grundwort, Bedingung und Substanz des geistigen und also sprachlichen Kosmos« nach.
Gerade das Wort, das ja der Ort des Bewusstseins ist, setzt sich dem Subjekt entgegen, und das meint nicht nur etwas Entsetzliches, weil dem Leben Entgegengesetztes, sondern auch ein Erstaunliches: weil nicht nur dem Leben ein Nichtleben eingeschrieben, sondern damit zugleich auch dem Realismus und der Realität eine traumhafte Gegennichtwelt entwächst. Und der Text vernimmt die Sprache als »den festen Buchstaben« in der flüchtigen Traumhaftigkeit des Bewusstseins.
»Er ist ein Berserker des Worts, ein gewaltiger und trotzdem immer wieder feinsinniger Sprachwerker.« (Aargauer Zeitung)
»Ein wilder und böser, ein witziger und gescheiter Dichter ist unter uns.« (Südkurier)
Textauszug |