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AUTORENPORTRAIT
LITERATURVERLAG DROSCHL |
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Eine kleine Familie
August 2004, 160 Seiten, ISBN 3-85-420-660-7, 19.-
Die Familie, gar noch die kleine Familie: daraus ließe sich gut eine dramatische Geschichte machen, eine Tragödie gar aber auch eine Komödie, eine daily soap. Wer kann, schafft beides in einem.
»Eine bezaubernde Gegenwelt« (Anita Pollak, Kurier)
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die hundekette mein eigenes revier
2000, 88 Seiten, ISBN 3-85-420-537-6, 15,50-
Miniaturen aus unserer Gefühls-, Denk- und Sprach-Enzyklopädie, von Ahorn bis Zweifel, und gleichzeitig die Erfindung einer erfrischenden neuen poetischen Gattung zwischen Stilleben und Sentenz.
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Ein Halbjahr aus dem Leben einer Infantin
1995, 95 Seiten, ISBN 3-85-420-413-2, 15,50- Die Infantin, Prinzessin und doch sprachlos, deren Leben gewissermaßen als Kondensat uns vor Augen geführt wird, ist die Heldin eines auf seine Prinzipien reduzierten Lebens- und Liebesromans. Mit unnachahmlichem Eigen-Sinn entfaltet die Autorin Anfang, Schwierigkeit und Erfüllung einer Liebesgeschichte, die sich aber naturgemäß nicht ausgehen kann. Was sich hingegen sehr wohl ausgehen muß, ist das Sprechen, über dessen Bedingungen und Gefährdungen Rosa Pock wie wenige Bescheid weiß. So lautet denn auch die letzte Eintragung dieses Halbjahres: Während das Sprachlose sein stilles Schwert gegen mich richtet, erzählt man mir von einer Dame, die von sich sagt: die Aufgabe jeder Sprechmaschine ist es zu sprechen. |
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Monolog braucht Bühne
1993, 43 Seiten, ISBN 3-85420-346-2, 11,50- Das Private wie das Allgemeine ist in diesen 39 kleinen Arbeiten mit Schamhaftigkeit, Witz und Eigensinn in stark rhythmisierte Prosa verwandelt. Hier ein Ausschnitt: Wenn Sekt, dann Champagner, so meine Freundin. Geruch von Wirtshaus mich begleitet und mir will scheinen, jeder kennt jeden und nur ich Fremder unter Freunden und Emigrant in eigener Heimat. Und Dezi sind angesagt als Maßbecher zur Vorgabe der Qualität von Wein, der nun genossen werden soll teuer. Hut auf noch macht keinen Indianer, wenn er nimmt Theke als Hinterland für Eroberung und Ziel nicht mehr fern, zu schießen daneben mit Bravour. Zuckerdose wirft geformtes Blatt als Schatten an Wand und gibt Illusion, daß Gegenstand sich anpaßt an Form bestimmt bei Entkommen nicht gefragt, und auch eigener Wunsch zur Anpassung sich auftut wie Zuckerdose an Wand. Geld ausgeben um sich machen Freud bei Kauf von Kleid, denn bei außen hui und innen pfui Trug jederzeit gegeben, daß auch innen hui. Wer nicht liebt, der glüht und verdammt Zufall, der nicht gekommen, zu machen frei Herz von Qual. |
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A-8010 Graz Alberstraße 18 Tel: +43/(0)316/32-64-04 Fax: +43/(0)316/32-40-71 Stand vom 26. 4. 2006 |