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NEUERSCHEINUNGEN LITERATURVERLAG DROSCHL |


Und Juanitas Sprache ist die eigentliche Protagonistin des Romans. Ein getreuer Spiegel der kaleidoskopischen Realität Juanitas, ist ihre Sprache originell, derb, drastisch, durchsetzt mit den vielen Sprachen der Bewohner Tangers, in erster Linie dem Haketía, dem Spanisch der sephardischen Juden Marokkos, denen Vázquez hier ein Denkmal setzt. |
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Das Casablanca, dessen berühmtes Porträt Michael Curtiz mit seinem gleichnamigen Film gezeichnet hat, ist in Wirklichkeit Tanger. |

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Ángel Vázquez, 1929 in Tanger geboren, geht 1965 nach Spanien, wo er 1980 in Madrid stirbt; veröffentlicht zwischen 1955 und 1976 mehrere Erzählungen und drei Romane, für deren ersten er 1962 den angesehenen Planeta-Preis erhält. Vázquez wächst in traumatisierenden Familienverhältnissen auf (seine Kindheit bringt er in einem Käfig zu, von der Decke des Hutgeschäfts seiner Mutter hängend und dem Klatsch der mehrheitlich sephardischen weiblichen Kundschaft zuhörend), besucht nacheinander das italienische, französische und spanische Kolleg, verschlingt die Bibliotheken der Stadt, geht Gelegenheitsarbeiten nach, ist Sekretär eines ungarischen Holocaust-Überlebenden, Buchhändler in der berühmten Librairie des Colonnes, Zeitungsredakteur. Vázquez (»der einzige große Schriftsteller, den diese Stadt hervorgebracht hat«) in einem Brief: »Ich bin völlig korrupt. Egoist, ohne Glauben an Gott und ohne jedes Vertrauen in mich selbst. Schwul, Alkoholiker, jedweder Droge zugeneigt, Kleptomane Jean Genet und Maurice Sachs und ein bißchen Violette Leduc, in Taschenbuchausgabe.« |
376 Seiten
22,5 x 14,5 cm, gebunden mit Lesebändchen
ISBN 3-85420-690-9
25.-
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A-8010 Graz Alberstraße 18 Tel: +43/(0)316/32-64-04 Fax: +43/(0)316/32-40-71 Stand vom 2. 3. 2006 |