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AUTORENPORTRAIT
LITERATURVERLAG DROSCHL |
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Meine Besitztümer und andere Texte 1929 1938
Aus dem Französischen von Paul Celan, Dieter Hornig und Kurt Leonhard »Die anderen werden den Rest sagen; er sagt das Wesentliche.« (Jacques-Robert Duron, 1929)
»Daß diese faszinierenden Texte wieder auf deutsch zugänglich sind, dafür kann man Verlag wie Übersetzer kaum genug loben.« (Helmut Mayer, FAZ) »Ein höchst vergnügliches Unternehmen. ( ) Michaux spielt souverän mit Absurditäten, Surrealem und auch Expressionistischem, wissend um das, was sich in der modernen Literatur getan hat, geübt im freien Fall der Assoziationen.« (Hans-Jürgen Heinrichs in DIE ZEIT) »Es ist die pure Intensität, gepaart mit amoralischer Schärfe und Frische, die diese Texte so unvergleichlich werden lässt. Michaux sprengt jedes Tabu weg, vor seiner Phantasie, seinem unterschwelligen Witz, seinen zynisch-giftigen Pfeilen ist nichts sicher.« (Thomas Laux, NZZ) Ein Dichter, »dessen absurde Geschichten und dessen Lyrik von einer Klarheit sind, die ihresgleichen sucht.« (Berliner Zeitung)
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PASSAGEN
Aus dem Französischen von Elisabeth Walther und Dieter Hornig Passagen, erstmals 1950 und danach, stark erweitert, 1963 in Paris erschienen, ist eine Sammlung von Texten über Malerei, Musik, über künstlerische Produktion scharfe, bissige Gedankenbilder, die Michaux' Poetik im Kern enthalten. Der Titel ist wörtlich zu nehmen: Immer geht es um Passagen, um Übergänge, vom Realen ins Irreale, von der Wahrnehmung zum Imaginären, von Affekten zu Erkenntnis. Michaux lieferte mit seinem seismographischen Schreiben eine Poetik des Fragments und der Diskontinuität, ohne vorschneller Literarisierung (»Stil«, »Eleganz«, »Rhetorik«) zu verfallen.
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Erkenntnis durch Abgründe
Übersetzt und mit einem Nachwort von Rainer G. Schmidt
»Von einem Meister der Zeichnung erhält man Aufschlüsse über die Formenwelten der verschiedenen Drogen, die an Genauigkeit bislang nicht überboten wurden.« (FAZ)
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Von Sprachen und Schriften
Übersetzt und mit einem Nachwort von Eleonore Frey
Sich mitteilen; von Erfahrungen und Katastrophen berichten, für die noch keine Sprache gefunden ist; Zeugnisse lesen und verstehen, deren Sprache uns nicht (nicht mehr?) zugänglich ist das sind die Themen, denen Michaux in diesen Texten nachgeht.
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Ideogramme in China
Aus dem Französischen von Eleonore Frey
Ein Lobpreis der Kalligraphie, deren Sinn Michaux beschwört, als die Kunst des inspirierten Schriftzuges für den das Chinesische wie gemacht erscheint. Ein Essay, die Grenzen der Gattung zur Lyrik überschreitend, der Serien von Ideogrammen gegenüberstellt, deren Bedeutung und Entwicklung er beschreibt.
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Ecuador. Reisetagebuch
Aus dem Französischen von Dieter Hornig Ecuador ist das Tagebuch einer Reise, die Michaux ein Jahr lang durch alle Teile dieses südamerikanischen Landes führt, vom Pazifik bis zu den Andengipfeln, und in einer abenteuerlichen Bootsfahrt über den Amazonas wieder zum Atlantik. Der Reisende ist zu diesem Zeitpunkt erst 28 Jahre alt, hat außer zwei dünnen Bändchen noch nichts veröffentlicht und ist sich über sich selber ganz im Unklaren. Anders als das etwas später erscheinende Buch über seine Reise nach Indien und China ist das Reisetagebuch Ecuador ausgesprochen lyrisch es enthält auch einige der schönsten Gedichte des jüngeren Michaux.
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Im Lande der Zauberei Hier Poddema
Übersetzt und mit Nachwort von Rainer G. Schmidt
Michaux betreibt eine Art fiktive Ethnographie, der unüberhörbare satirische Elemente eigen sind; auch die surrealistische Freude an absurden, witzigen, überraschenden Einfällen ist ihnen anzumerken. So etwa können einem im Land der Zauberei auf der Landstraße plötzlich vereinzelte Meereswellen begegnen oder Studenten der Zauberei, die gleichzeitig an beiden Ufern eines Flußes gehen.
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Ein Barbar in Asien
Aus dem Französischen von Dieter Hornig Der 31jährige Schriftsteller und Maler als Reisender durch die Kulturen Asiens: Kalkutta, Nepal, Ceylon, Japan, Malaysia, Java und Bali. Michaux erfährt die Exotik in jenem Zwischenbereich, in dem die traditionelle Ethnographie und Reiseliteratur nicht mehr und der moderne entzauberte Massentourismus noch nicht das Terrain für sich monopolisiert haben.
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A-8020 Graz Alberstraße 18 Tel: +43/(0)316/32-64-04 Fax: +43/(0)316/32-40-71 Stand vom 21. 1. 2004 |