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LIBELL
LITERATURVERLAG DROSCHL |
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LIBELL 1 Barbara Frischmuth
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Schamanenbaum Gedichte
Mit einem Nachwort von Gerhard Melzer Barbara Frischmuths Gedichte enthalten im Keim viele Themen und Motive, die sie nach und nach erzählerisch entfaltet hat; sie lassen sich aus heutiger Sicht als frühes Konzentrat ihres Lebenswerkes lesen. Bislang sind lyrische Texte der Autorin nur verstreut publiziert worden. Der vorliegende Band stellt diese Facette ihres Schaffens erstmals in Buchform vor, ausschließlich mit Gedichten, die bisher noch nie veröffentlicht wurden. »Die mutigen, entschiedenen, oft sehr schönen Verse zeigen die Metamorphose einer Lyrikerin.« (Angelika Overath, Neue Züricher Zeitung) »Es ist diese geheimnisvolle Gefolgschaft aus Sprache und Wirklichkeit, die einen Zusammenklang zwischen Ausdruck und Metapher schmiedet, wobei Form und Inhalt wie selbstverständlich miteinander wachsen.« (Christine Dobretsberger, Wiener Zeitung) »Es ist nicht die geborgte Wärme des Orients, die Frischmuth via Sprache nach Europa bringt, sondern viel eher der Flüsterschatten diverser entgrenzter (Lebens-) Welten.« (Christine Dobretsberger, Wiener Zeitung) |
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LIBELL 2 Alfred Kolleritsch
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Marginalien und Widersprüche Texte zu Literatur, Kultur und Politik
Mit einem Nachwort von Kurt Bartsch Alfred Kolleritsch, seit 1960 Herausgeber der Literaturzeitschrift manuskripte, erhebt mit großer Konsequenz Widerspruch gegen die provinzielle Engstirnigkeit, die sich im Besitz der Wahrheit wähnt und die Moderne unversöhnlich bekämpft, dadurch, dass er den Blick für das Andere, Neue, Ungesicherte, Offene, für die Vielfalt und die Widersprüche einer international vernetzten Moderne, der Avantgarde und der jungen Literatur öffnet. Kolleritschs Marginalien sind meist aus gegebenen Anlässen verfasst. Aber so wenig sie sich in der Kritik des Provinziellen erschöpfen, so wenig beschränken sie sich auf das Tagesaktuelle; jede Zeile zeugt vom Bewußtsein historischer Zusammenhänge und Kontexte und erweist sich von erschreckender Aktualität. »Marginalien und Widersprüche liefert ein weites Panorama von Kolleritschs kulturpolitischer Arbeit im Kampf gegen provinzielle Engstirnigkeit, Borniertheit und Modernitätsfeindlichkeit.« (Hans-Jürgen Heinrichs, Der kleine Bund) »Argumentation, die von Theorien geleitet wird, aber nicht darin erstickt, eine selbstverständliche Belesenheit, die nie vorgeführt wird und eine ausgeprägte Urteilskraft machen die Lektüre dieses Bandes zu einem Gewinn und Vergnügen.« (Cornelius Hell, Literatur und Kritik) |
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LIBELL 3 Julian Schutting
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Was schön ist
Mit einem Nachwort von Christiane Zintzen
Gedanken und Beobachtungen zu ästhetischen Manifestationen im Alltag.
Julian Schutting läßt sich von der Ästhetik unserer natürlichen oder zivilisatorischen Umwelt sei es ein Seerosenteich in Pötzleinsdorf, seien es Landschaftsphotographien oder amerikanische Kunst-Events, natürliche Vogelstimmen oder Sound-Plastiken zu längeren Gedankenspielen hinreißen, die letztlich in die Frage münden, was schön ist.
»Eine Mischung aus Alltagsbeobachtungen und Essays, Reflexionen über Bilder der klassischen Malerei, Betrachtungen in der Natur plus einer finalen Gastmahldebatte nach antikem Vorbild ist keine leichte Kost. Aber lohnend, nicht nur wegen des anspruchsvollen Stils, sondern auch wegen des immer wieder aufblitzenden Humors eines sorgfältigen Beobachters.« (Ingeborg Sperl, Der Standard) »Schuttings Verstand und Witz verweigern eine eindimensionale Sicht, bevorzugen eine Haltung des Komplimentären.« (Helmut Sturm, Online-Buchmagazin des Literaturhauses Wien)
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LIBELL 4 Peter Handke
![]() © Isolde Ohlbaum |
Über Musik
Mit Illustrationen von Amina Handke und einem Nachwort von Gerhard Melzer Ein Lesebuch der musikalischen Nebenwege im Werk Peter Handkes.
Musik ist kein zentrales Thema in Peter Handkes Schaffen, aber sie durchzieht es, ist gegenwärtig wie ein auf- und abschwellender Unterton. Das Spektrum der Äußerungen reicht von Euphorie und Begeisterung bis zu Skepsis und Ablehnung, und es bezieht sich wenn auch mit deutlicher Päferenz für Rock und Blues auf die verschiedensten Erscheinungsformen von Musik. Wie Handke ein skrupulöser Sprachforscher geblieben ist, einer, dem Sprache nicht selbstverständlich zur Verfügung steht, so spürt er auch Musik dort auf, wo sie kaum zu vernehmen ist, am Rande des Hörbaren, jenseits verabredeter Hörgewohnheiten.
»Man gerät ins Staunen, zu welchen popkritischen Invektiven, aber auch sachkundigen Schwärmereinen über die Beatles und die Rolling Stones Handke seinerzeit fähig war. ( ) So kann man Peter Handke wieder entdecken und mögen.« (taz) »Die einschlägigen Textausschnitte ergeben ein hübschen Kompendium, in dem man gerne blättert, ein Nachtkästchen- und coffee table-Buch, man liest hier und da an und entdeckt oder findet sich bestätigt in der Erfahrung, dass Handke unvergleichlich schreiben kann, wenn es um die Stimmigkeit von Momenten geht « (Martin Kubaczek, Online-Buchmagazin des Literaturhauses Wien) »Als läge man beim alten Kumpel Peter auf dem Kelim vor dem Plattenspieler. Im Dachgeschoss des Elfenbeinturms. Peter siezte seinen Gast aus Übermut und parodierte nur die Marktschreier der Popmusik. Dann Peter legte Platten auf von früher, aus den sechziger Jahren, als der Rock'n'Roll, so sagte er, noch rein und unschuldig gewesen sei. Das gute, alte Zeug, das einen tröstet, wenn man wieder einmal überfordert und verwirrt durch die CD-Märkte geirrt, von Hip-Hop-Kindern angepöbelt und am Fernseher von Selektionsshows angeekelt worden war.« (Die Welt) »Ein schönes Buch.« (Hans-Dieter Schütt, ND) »Für alle, die sich von Peter Handke die Ohren öffnen lassen möchten, sehr zu empfehlen.« (Gregor Savel, Bibliotheksnachrichten) |
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A-8010 Graz Alberstraße 18 Tel: +43/316/32-64-04 Fax: +43/316/32-40-71 Stand vom 22. 2. 2005 |