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AUTORENPORTRAIT
LITERATURVERLAG DROSCHL |
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Tracht : Pflicht
Lese- und Sprechtexte Spracharbeiten zu vielerlei Gegenständen andere Natur/Wahrnehmung, masculin/feminin, kleine Anthropologien/Körper, Stichwort Stadt, im Stau, Nachruf Tod und andere und aus vielen Jahren, darunter auch der früheste Text von Bodo Hell aus dem Jahr 1972 und die jüngsten Texte, die auch in seinem neuen Theaterstück (mit dem gleichnamigen Titel Tracht : Pflicht), uraufgeführt im März 2003 in Graz, zu hören sind. Im neuen Textbuch von Bodo Hell sind die Fundstücke aus der Natur- und Medienwelt zu Sprach- und Sprechkonvoluten gesammelt, nämlich in einer Art TextWabenStock aufgehoben. »Lesen Sie Tracht:Pflicht von Bodo Hell, betrachten Sie es als Ihre Pflicht, Tracht:Pflicht von Bodo Hell zu lesen, dessen erste Abteilung, und mindestens diese, Sie zu der Annahme versteigen lassen könnte, lesend einen Berg bereits zu erklimmen, eine Pflanze bereits zu riechen, einen Horizont bereits zu erblicken.« (Michael Lentz in der Laudatio anläßlich der Verleihung des Preises der Literaturhäuser 2003) Die Prosastücke »funkeln vor sprachlichem Witz und poetischer Frische und laden obendrein zu einem neuen Blick auf die Natur ein, wie ihn der Autor porgrammatisch an den Anfang seines Buches stellt: Wir drehen uns jetzt zum Gaudium der Kinder alle mehrmals bei geschlossenen Augen um die eigene Achse und fangen mit der Wahrnehmung noch einmal ganz von vorne an. Eine gute Idee.« (Günther Stocker in der Neuen Zürcher Zeitung) |
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mittendrin
1994, 31,00- »Der Leser wird auf sein geliebtes kontinuierliches Lesen weitgehend verzichten müssen, stattdessen sich festlesen, festsaugen, von Textstelle zu Textstelle.« (Ernst Jandl) » entsteht ein unfassbares Sammelsurium von uneigentlichem, vorläufigem Reden, das durch das forsche, entschlossene Tempo, das der Erzähler anschlägt, und durch die wilden und oft auch witzigen Assoziationssprünge ironisch in scheinbarer Ordnung gehalten erscheint. Das Anregende und auch Anstrengende der Lektüre dieser Texte ist gerade, den Wirrwarr der angedeuteten kontextuellen Welten und die Spannung zu ihrer scheinbar ordentlichen Aneinanderreihung nachzuvollziehen.« (NEUE ZÜRCHER ZEITUNG) |
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666
Erzählungen, 1987, 14,00- Erzählungen über den obersteirischen Wanderweg 666, den Vierbergelauf, eine Kärtner Wallfahrtswanderung, über Touren in Griechenland, Frankreich und in der Schweiz. »Berggänge durch Wortlandschaften« (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG) »Untergründiger Humor durchzieht das graphisch wunderschön gestaltete Buch. Und man beginnt endlich wieder, den Zauber poetischer Benennungen zu verspüren, welche uns die Natur erst zugänglich und dann erlebbar machen.« (KURIR) |
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die wirklichen Möglichkeiten
Rede zum Erich Fried-Preis 1991, mit Ernst Jandls Laudatio auf Bodo Hell Der Band enthält die Erich-Fried-Preisrede Bodo Hells und sein Bekenntnis zur sprachbezogenen Literatur. Ernst Jandl spricht über seine Lesegewohnheiten, seine persönliche Erinnerung an Erich Fried und dessen poetische und politische Bedeutung und zeichnet in seiner Laudatio ein Portrait Hells. |
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Larven Schemen Phantome/Der Donner des Stillhaltens (mit Friederike Mayröcker)
1986, 14,00- Ein strenges Buch: Friederike Mayröcker und Bodo Hell fotografierten die Haut des Zimmers und die Haut des Menschen und haben zu den Fotos Texte geschrieben. »Während Mayröcker in Donner des Stillhaltens dichte Fäden aus Reflexionen und Assoziationen verknüpft und ihre Beziehungen zur Umwelt analysiert, unterlegt Hell in Larven Schemen Phantome bruchstückhafte Situationsdarstellungen mit Alltagszitaten und Binsenweisheiten und montiert dadurch ein bizarres Bild der Realität.« (SVZ) »Der Kontrast im Sprachrhythmus beider Autoren verleiht dem Buch eine produktive Spannung, die dem Leser auch die unterschiedliche Versprachlichung der Wahrnehmungsweisen vor Augen und Ohren führt.« (Wendelin Schmidt-Dengler) |
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A-8010 Graz Alberstraße 18 Tel: +43/(0)316/32-64-04 Fax: +43/(0)316/32-40-71 Stand vom 30. 6. 2006 |