![]() |
AUTORENPORTRAIT
LITERATURVERLAG DROSCHL |
|

|
Tang und Distel Byzantinisches Album 2003, 144 Seiten, gebunden, ISBN 3-85420-621-6, 15,50- Aus der kunterbunten Vielfalt der Pflanzenwelt wählt der Autor an die 150 Beispiele aus, Pflanzen, denen er sich in gegenläufigen Bewegungen nähert: einerseits in einer Hommage an den schwedischen Naturforscher Linné mit Elementen der Beschreibung, denen sich andererseits aber die Erzählung entgegensetzt. Das System der Natur trifft so auf die Phantasien des Betrachters, dem sich hinter Efeu und Bananenstaude, hinter der Birke und dem Schnittlauch keine Botanik, sondern Geschichten eröffnen, Assoziationen, Anlässe. »Einmal eingetaucht in den Reichtum des byzantinischen Albums, mag man nicht mehr aufhören, zu blättern und sich immer neu überraschen zu lassen von der tiefsinnigen und zugleich unterhaltsamen Gedankenvielfalt.« (Beatrice Simonsen) »Bilder von grosser Intensität« (NZZ) |
![]() |

|
Über den Versuch
1999, 70 Seiten, frz. Broschur, ISBN 3-85420-508-2, 9,50-
»Versuch über den Versuch« nennt Hartinger diesen neuen, leidenschaftlichen Text, und nimmt damit die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs »Essay« wörtlich. Sein Essay Über den Versuch umkreist diesen Genre-Begriff auf mehreren Ebenen und behält den existenziellen Ernst hinter dem Bedeutungsfeld versuchen/üben/spielen stets im Auge. |
![]() |
|
Sagen Eine Arbeit
1997, 330 Seiten, gebunden, ISBN 3-85420-464-7, 23,00-
Ich schreibe ganz unoriginell für all das Leben gegen den Tod.
|
![]() |
|
Hybris
1995, 222 Seiten, frz. Broschur, ISBN 3-85420-415-9, 22,00-
Eine Lektüre dieser Prosa ist zwar nicht einfach, aber ihre Früchte schmecken intensiv: die Widersprüchlichkeit, die manche von uns bis zum Zerreißen spannt und die jeder Kunst zugrunde liegt, wird nirgendwo besser (widersprüchlicher?) organisiert als bei Hartinger. |
![]() |
|
Das Auffliegen der Ohreule
1992, 252 Seiten, frz. Broschur, ISBN 3-85420-296-2, 23,00-
»Können wir wirklich sagen, wer wir sind und was wir getan haben.« Mit dieser grundsätzlichen Skepsis eröffnet Hartinger seinen Prosaband, um genau diesen Fragen nachzuschreiben. Wer so stark an der Wahrheit als Kategorie festhält, hält auch am Widerstand fest. Am Widerstand gegen das vorschnelle Harmonisieren, gegen das Glätten von Geschichten, gegen die Sinnerzeugung durch Konventionalität. |
![]() |
|
Roman Albino
1990, 226 Seiten, frz. Broschur, ISBN 3-85420-178-8, 15,50-
Autobiografisch nennt Hartinger seine Prosaarbeiten, die auch tatsächlich Stationen seiner Biografie ins Spiel bringen: Eindrücke vom Elternhaus in Saalfelden, vom Psychologie-Studium bei Caruso in Salzburg, von der Arbeit bei Basaglia in Triest und in einer Klinik in Klagenfurt, von Reisen und Begegnungen. Die Erinnerung an Durchlebtes wird zum peinigenden Erleben eigener Unzulänglichkeit angesichts eines schleichenden Anpassungsvorgangs, der immer schon begonnen hat
|
![]() |
|
Feige Prosa
1988, 136 Seiten, frz. Broschur, ISBN 3-85420-138-9, 9,50-
»Hartinger ist nach wie vor unberechenbar, weil ständig auf dem Sprung. Seine Prosa fordert den Leser als Komplizen, als Mitverschwörer einer Revolution aus dem Geist der Sprache. Gerade die gewonnene Sprachmächtigkeit, Hartingers erzählerische Souveränität gibt dem Leser zu verstehen, daß die bürgerliche Existenz einer Kapitulation gleichkommt vor den eigenen Wünschen.« (Lucas Cejpek/ ORF)
|
![]() |
|
Schöner Schreiben
1986, 190 Seiten, frz. Broschur, ISBN 3-85420-080-3, 15,50- »Die Texte Hartingers lehren uns, sich über den Umweg der Sprache, ihrer Tricks und Bilder und Formen, in die Tiefen des Bewußtseins zu begeben, die uns durch schöne Literatur zu oft verschlossen bleiben.« (Helmut Eisendle/Die Presse) »Mit den Mitteln redebrechenden Erzählens, scheinbar willkürlichen Assoziierens und vom Schrei und Schweigen geformter Rhythmik sind hier kunstvolle Textkörper gestaltet, die sich in oftmals überraschender Vielschichtigkeit erschließen; und zudem trotz aller gleichsam notwendigen Sperrigkeit intensiven Lesegenuß gewähren.« (Georg Pichler/ Die Presse) »Hartinger befindet sich über oder hinter der Ebene, auf der sich die Struktur und deren Auflösung abspielen, in jenem Raum, in dem der bissige Humor Platz greift, politisches Engagement wieder berührt, der Spaß am Schreiben, so auch am Lesen, wieder beginnt.« (Peter Pessl/Neue Zeit) |
![]() |
![]() |
Unsere lieferbaren Bücher | ![]() |
Aktuelles / Neuerscheinungen |
![]() |
Weitere Autorenportraits | ![]() |
Zurück zum Anfang |
|
A-8010 Graz Alberstraße 18 Tel: +43/(0)316/32-64-04 Fax: +43/(0)316/32-40-71 Stand vom 24. 2. 2004 |