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AUTORENPORTRAIT
LITERATURVERLAG DROSCHL |
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innerhalb des gefrierpunktes
theater
anselm glücks zersplitterte Welt aus Alltag und Endzeit: die sarkastische Vision einer tiefgefrorenen Gesellschaft.
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inland
libretto Das dritte Theaterstück anselm glücks ist ein Libretto, zu dem Wolfgang Mitterer die Musik komponiert hat; die Uraufführung wird 2001 in Wien stattfinden, dirigiert von Peter Rundel (der auch schon mit dem »Ensemble modern« Yellow Shark von Frank Zappa eingespielt hat). »In der Literatur, die unter Stichwort-Fähnchen wie experimentell oder Montage segelt, wird man nur weniges finden, was es in puncto Witz und schierem Lesevergnügen mit den besten von Glücks Texten aufnehmen kann.« (Falter, Wien)
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ich kann mich nur an jetzt erinnern
denkschrift zum bevorstehenden jahrtausendwechsel (sehen sie selbst) der besitzer einer kollektion zeitgenössischer meister zu sein, war für sein sexualleben nicht unwesentlich, und in der tat, genau hier, vor diesem attersee, hat eine seiner heftigeren liebesbeziehungen ihren anfang genommen. weil aber das gerücht, diese affäre wäre nie wirklich beendet worden, nicht verstummte, hatte er im moment alle hände voll zu tun, seine jetzige herzensdame davon zu überzeugen, daß nur sie in seinem leben zählt. er lachte, aber als er aufblickte, war sie verschwunden. einer schweren wochenenddepression verfallen, spazierte er voll bekleidet in die elbe
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toter winkel. blinder fleck
1996, 19,00-
ich stelle mir vor, daß du jetz, was ich hier schreibe, liest, und daß die worte dinge sind, die, aufs papier gequetscht und von deinen augen überflogen, eine zeitlang halten, während anderswo mein bleistift neue spuren zieht
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eiserne mimosen
1996, 15,50-
anselm glücks zweites Theaterstück, fünf Jahre nach wir sind ein lebendes beispiel ebenfalls als Produktion des steirischen herbstes uraufgeführt (Oktober 1996):
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die letzte jahreszeit (heft 2)
1996, 11,00- Etwa zwanzig neue Zeichnungen und Mini-Geschichten aus glücks Welt, in denen überraschende wahre Sätze über die stümperhaft zufällige Welt triumphieren.
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die letzte jahreszeit (heft 1)
1995, 11,00- Das erste einer Reihe von geplanten »Heften« enthält neben neuen Textbausteinen auch 19 Zeichnungen, so einfach und kindlich wie rätselhaft und raffiniert.
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mit der erde fliegen
1994, 23,00- Das zweite Kunst-Buch von anselm glück im Verlag Droschl: es enthält Abbildungen der in den letzten Jahren entstandenen Bilder, Zeichnungen und Objekte, die gemeinsam mit dem unveröffentlichten Text einen schrägen Blick auf die Welt werfen.
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ich meine was ich tu.
1993, 11,50- Handschrift: das ist in diesem Fall der Übergang von Schrift zu Malerei, vom Text zum Bild; und an dieser Nahtstelle leuchtet eine neue Schönheit auf, ein eigentümlicher Bereich aus Witz und Melancholie, Konsequenz und Überschreitung. Die Geschichte, die anselm glück so linkisch aufs Papier gekrakelt hat, ist eine wunderschöne Sammlung von Fundstücken aus dem Wörter- und Sätzelager von Literatur und Leben.
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wir sind ein lebendes beispiel
1992, 11,50- Das erste Theaterstück von anselm glück (»Natürlich hat glück kein Theaterstück geschrieben«, DER STANDARD), war »eine minimalistische Sensation« (Hans Haider in der PRESSE). Ein Mann und eine Frau legen in 16 Bildern mit Sätzen Hand an die Welt.
er: zum beispiel ist es brauch geworden, daß man seine mutter gut aufhebt
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ich muß immer daran denken (geschichte)
Mit 21 farbigen Abbildungen, 1988, 19,00- »Der Multimediakünstler, der sich zurückbesinnt auf die Sinnlichkeit des Materials: Glücksache.« (Thomas Rothschild)
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die eingeborenen sind ausgestorben.
1987, 11,50- »Vom Grammatischen bis zum Inhaltlichen werden bisherige Gültigkeiten entfixiert. Ziele sind obsolet, der Leser darf sich getrost verirren. Glück läßt ihn die Erfahrung machen, daß alles auch anders möglich wäre.« (KLEINE ZEITUNG).
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meine arme sind herz genug
1985, 11,00- »Das Spiel mit den Perspektiven, die Suche nach neuen Perspektiven und das Erfinden ungewohnter Blickwinkel, die neue Ansichten zu geben imstande sind, beschäftigt anselm glück, dessen Buch zu den interessantesten Neuerscheinungen der österreichischen Literatur gehört.« (ORF).
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ohne titel
1984, 12,50- »anselm glück stellt, nicht nur hierzulande, eine absolute Ausnahmeerscheinung dar. Weil er mit Wörtern zeichnet und durch seine Bilder spricht stets in minimalistischer Form, stets aber auch eindringlichst auf den Punkt gebracht.« (Werner Krause)
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A-8010 Graz Alberstraße 18 Tel: +43/(0)316/32-64-04 Fax: +43/(0)316/32-40-71 Stand vom 27. 5. 2003 |