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AUTORENPORTRAIT
LITERATURVERLAG DROSCHL |
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Elfriede Gerstl/Herbert J. Wimmer LOGO(S) 50 Postkarten
Erstausgabe 2004, 50 Postkarten in Schachtel darf ich Ihnen bitte qualität zumuten fragt Elfriede Gerstl auf einer Postkarte, und mutet sie uns hiermit in Form von ausgewählten Sprüchen zu, die sie und Herbert J. Wimmer in den letzten Jahren gewissermaßen nebenbei produzierten. Ganz ungeordnet kommen sie daher (reinheit ist mangel an gemischtem, Herbert J. Wimmers »1. mangelkarte«): »romantische karten«, »gewinnorientierungskarten«, »erfrischungskärtchen«, »stresskarten«, »spannungs-« und »entspannungskarten«, »einsichtskarten«, »festtagskarten« etc., Karten für viele Anlässe. Mail-Art ist, da das e-mail die materialgebundene Form der postalischen Mitteilung abgelöst hat, eine altmodische Kunst geworden. Wer Postkarten verschickt, wer sich Gedanken macht über die Eignung gewisser vorgefundener Botschaften für gewisse Zwecke, arbeitet mit einem Mehrwert an Bedeutung. Und wer diese postalischen Zeichenträger (semioso ma non troppo) nicht gänzlich der Spaß- und Pointenfabrikation überlassen möchte, der findet in dieser schönen Box fünfzig Postkarten, mit denen er oder sie bei halbwegs angeregtem Postverkehr leicht durchs Halbjahr kommen kann. Beginnen Sie gleich, denn: oid is ma boid / in zehn johr senior!
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Neue Wiener Mischung
Erstausgabe 2001, 176 Seiten, gebunden Die lakonischste und für hohe (und falsche) Töne wohl am wenigsten anfällige Dichterin Österreichs mischt ihre schon klassische wiener mischung neu durch.
1982 erschien eine Sammlung von Gedichten und Kurzprosa mit dem Titel wiener mischung. Fast 20 Jahre später stellt Elfriede Gerstl nun eine neue Mischung zusammen, die einiges aus dem alten Band wieder aufnimmt, aber neu durchgesehen und vor allem mit jüngeren Texten ergänzt. »Gerstls Sprache ist Bestandteil einer zugleich universell-urbanen und provinziell-wienerischen Phantasie-, Gedanken- und Realwelt, deren verblüffende Strukturen Gerstls Gedichte immer wieder verfremden. Diese Sprache ist das Produkt einer konkreten historischen und geographischen Situation, die die Autorin aber ihrerseits mitgestaltet hat. Reminiszenzen an die sogenannte Wiener Gruppe, an ihre Protagonisten, ihre dichterischen Verfahren, ihren Lebensstil, ihre Mythen sind kein Zufall.« (Thomas Rothschild) |
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Spielräume
2. Auflage 1993, 103 Seiten, Broschur Spielräume ist eine Sammlung von Gedankensplittern, tagebuchartigen Notizen und experimentellen Arrangements, in deren Zentrum eine Frau namens Grit steht, die sich in der Berliner linksintellektuellen Szene der sechziger Jahre bewegt. Grit ist Teil einer Gruppe österreichischer Emigranten, die sich aus der heimatlichen Enge in die »Frontstadt« abgesetzt haben, wo sie nun herumgammeln: Man zieht von Party zu Party, säuft und kifft, diskutiert in den Kaffeehäusern und plant wilde Aktionen. »Elfriede Gerstl arbeitet zurückhaltend mit formalen Mitteln, die die literarische Avantgarde der fünfziger und sechziger Jahre bereit gestellt hat. Sie spielt mit Zitaten, stellt Formeln und Floskeln bloss, repetiert und variiert sie, bis ihre untergründigen Zusammenhänge sichtbar werden. Sie setzt diese Mittel ebenso souverän wie unprätentiös ein.« (Neue Zürcher Zeitung) »Das U-Boot-Phänomen Gerstl die Autorin schreibt seit den fünfziger Jahren und blieb auf dem Literaturmarkt doch nahezu unbekannt hat zu meinem bitteren Glauben beigetragen, daß, entgegen allem euphorischen Gerede, hierzuland und jetztzuzeit ein bedeutender Autor, besonders eine Autorin, sehr wohl unpubliziert bleiben und ohne weiters auch zu Tode ignoriert werden kann.« Andreas Okopenko schrieb diesen Satz anläßlich der ersten Ausgabe von Spielräume in der edition neue texte 1977. |
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Ablagerungen
Hrsg. von Elfriede Gerst und Herbert J. Wimmer
Erstausgabe 1989, 70 Seiten, Broschur Der Band vereint Beiträge zum Thema Ablagerungen von Josef Haslinger, Bodo Hell, Elfriede Jelinek, Marie-Thérèse Kerschbaumer, Werner Kofler, Friederike Mayröcker, Kurt Neumann, Andreas Okopenko, Cora Pongracz, Ferdinand Schmatz, Franz Schuh, Liesl Ujvary und Herbert J. Wimmer. |
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A-8010 Graz Alberstraße 18 Tel: +43/(0)316/32-64-04 Fax: +43/(0)316/32-40-71 Stand vom 7. 2. 2006 |