Herbst 2017

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Thomas Stangl
Fremde Verwandtschaften
Roman

Februar 2018

Thomas Stangl erschafft einmal mehr ein sprachliches Kunstwerk, eine groß angelegte Reflexion über das Sein. Die Reise eines Wiener Architekten zu einer Konferenz in Westafrika entpuppt sich als eine Reise in ungeahnte Denkräume. In flirrender Hitze setzt sich der Mittvierziger mit den an ihn gestellten Erwartungshaltungen und Ansprüchen und seiner Vergangenheit auseinander. Parallel dazu sucht im zweiten Handlungsstrang ein namenloses Ich verborgene und verdrängte Erinnerungsräume auf, um seiner Selbstwerdung auf die Spur zu kommen. – »Man weiß nicht alles von sich selbst, gerade das Wichtigste weiß man nicht.«

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Andrea Scrima
Wie viele Tage

Roman
Aus dem Amerikanischen von Barbara Jung

Februar 2018

Ein Debüt von der Klasse und Intensität eines Alterswerks! Andrea Scrimas erster Roman ist eine stille Meditation über ein Leben auf zwei Kontinenten – in New York und Berlin der 80er und 90er Jahre –, über das Loslassen und Ankommen. Es ist das Porträt einer Künstlerin als junge Frau, das retrospektiv anhand von alltäglichen Momentaufnahmen, Gegenständen und Erinnerungen das eigene Leben reflektiert und rekonstruiert – kontemplativ, anmutig und sehr poetisch.

Susanne Gregor

Susanne Gregor
Unter Wasser
Erzählungen

Februar 2018

Acht Erzählungen mitten aus dem Leben über zwischenmenschliche Beziehungen und Spannungen, Partnerschaften und Verluste, das Lieben und das Sterben. Susanne Gregor moduliert Tonlagen und Stimmungen punktgenau: Stille und Kälte, Ausbrüche und Ausflüchte, Sorgen und Hoffnungen.

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Antonio Fian
Mach es wie die Eieruhr

Februar 2018

»Ihr Lettern, / auf, mir nach« – diese beiden Zeilen sind eine Einladung und Aufforderung zugleich. Wir folgen gerne! So viele Gewänder wie Kaiser Franz Joseph und seine Sisi aus den »Ischlericks« in ihrem Schrank zu Hofe haben, in so viele Gewänder kleidet Antonio Fian seine Gedichte und die Comics von »Murmler & Laller«: witzig und satirisch, den Genüssen fröhnend, rauschig und schlüpfrig, murmelnd und lallend. Eine wahre lyrische Wundertüte!

Neue Reihe: Vorlesungen zur Kunst des Schreibens
In Kooperation mit dem Literaturhaus Graz

Was ist Kritik, und in welche Rituale ist sie eingepasst? Welche Möglichkeiten von Wissensvermittlung bieten sich im Essay? Ist literarisches Schreiben Kunst oder Handwerk? Wer definiert die Maßstäbe? Es bedarf einer zeitgenössischen Formulierung.

Prominente Vertreterinnen und Vertreter einer aktuellen Kunst des Schreibens setzen sich im Rahmen der Grazer Vorlesungen mit Fragen aus dem Umfeld und der Praxis ihres Schreibens auseinander. Den Anfang macht:

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Daniela Strigl
Alles muss man selber machen
Biographie, Literaturkritik, Essay

Februar 2018

Dass Dichter und Romanciers über ihr Schreiben und ihre Poetik Vorlesungen halten, ist gang und gäbe. Dass Schreibende, die über das Leben und Schreiben anderer schreiben, endlich einmal zu Wort kommen, wurde längst Zeit, denn zu sagen haben sie viel. Die begnadete Literaturkritikerin, Biographin und Essayistin Daniela Strigl widmet sich in ihren Poetikvorlesungen genau diesen drei Themengebieten. Ebenso fundiert wie eloquent gibt sie Einblicke in die Kunst und Praxis ihres Schreibens.

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