Buchcover
Elfriede Gerstl

Lebenszeichen

Gedichte, Träume, Denkkrümel
2009
gebunden , 21 x 13 cm
72 Seiten Seiten
Illustrationen von Heinrich Heuer, Angelika Kaufmann und Herbert J. Wimmer
ISBN: 9783854207634
€ 16,00
als ebook erhältlich

AUTOREN

Textauszug

einem vorwurf vorauseilend

ich habe keine ahnung
wie gut es mir geht
jetzt habe ich eine ahnung
dass ich keine ahnung habe
wie – bitte – geht es mir

21.10.2006

Lebenszeichen nannte Elfriede Gerstl diese Sammlung von Gedichten, Träumen, Denkkrümeln und Postkarten, die sie zwei Tage vor ihrem Tod dem Verlag übergab.

In ihrer Lakonie, in ihrer kunstvollen und gewitzten Unaufgeregtheit noch den berühmten ›letzten‹ Fragen gegenüber sind auch diese Lebenszeichen Dokumente einer der ganz großen und unbeirrbaren Dichterinnen deutscher Sprache in österreichischer Färbung.

Presse

»Diese Literatur baut sich nicht monumental vor uns auf, unumgehbar: sie macht vielmehr auf alle Mängel aufmerksam, die die Dichterin bestimmen und die auch uns bestimmen.« (Wendelin Schmidt-Dengler)

»Elfriede Gerstls schmales Werk hat die allzu grossen Worte nicht gebraucht, nur die passenden. Ihr letztes ›Lebenszeichen‹ ist in diesem Sinn die autobiografische Summe ihres Schreibens.« (Paul Jandl, NZZ)

»Gerstls Gedichte und Traumgedanken sind ebenso elaboriert wie sie selbstverständlich erscheinen: Ein leichter Gesprächston, gegen jede Sentimentalität, aber bei aller Leichtigkeit dennoch präzise und ergreifend.« (Franz Schuh, WDR)

»Leichtigkeit ist eine schöne Eigenschaft von Gerstls Texten. Der Leser fühlt sich angeweht, angerührt.« (Hannes Hintermeier, FAZ)

»Fast beiläufig, ohne jede Sentimentalität, aber doch sehr präzise und ergreifend schreibt Gerstl über das Alter, über die Vergänglichkeit. Ein großes Thema, dem sich Gerstl völlig unprätentiös nähert, denn sie hat keine Scheu vor den Banalitäten des Alltags.« (Marianne Fischer, Kleine Zeitung)

»Elfriede Gerstl zu lesen ist immer ein Anstoß, hinein zu kommen ins Staunen.« (Cornelius Hell, Quart)

»Eine Œuvre, das bei aller Leichtfüßigkeit und Eleganz von einer großen Skepsis grundiert ist und das ganz bewußt die kleinen, dabei aber oft wesentlich subversiveren Formen gegen die ›breitspurigen Romane‹ in Stellung bringt.« (Florian Neuner, Junge Welt)

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