Buchcover
Helwig Brunner

Journal der Bilder und Einbildungen

Essay 68
2017
englische Broschur , 11,5 x 17,5 cm
160 Seiten
ISBN: 9783854209850
€ 18

AUTOREN

LESEPROBE

»Journale lesen, schreiben« ist eine der Abteilungen in diesen Aufzeichnungen überschrieben, die der Lyriker und Biologe Helwig Brunner über die letzten zehn Jahre führte. Lesen und schreiben (allerdings auch zuhören: »Ich denke nicht, dass Dichter grundsätzlich Dinge sagen. Poesie hört zu« zitiert Brunner Forrest Gander), das ist das, was Poesie tut, und darüber gibt Brunner auf hohem Niveau Auskunft.
Dieses Journal der Bilder und Einbildungen ist eine Recherche über dichterische Materialien, über Stoffe und Formen, aus denen Texte gemacht sind. Das reicht von biografischen Elementen bis zu fremden Lektüren, von Beobachtungen der Farben und des Lichtes bis zu den Erfahrungen des Autors beim Geigespielen. Für Präzision bürgt allein schon der Blick des Naturwissenschaftlers, der allen vorschnellen Poetisierungen mit Skepsis entgegentritt.

Helwig Brunner kreist um »die skandalös unzeitgemäßen Kernfragen der Poetik«, und er tut das mit Witz und Wissen. Sein Journal ist eine Fundgrube an Einsichten und Paradoxien, an Perspektivwechseln und Kehrtwendungen, schlicht: an sprachlicher Gedankenarbeit. Mit immer wieder auch aphoristischer Zuspitzung bringt er die Widersprüche des Schreibens und die Schwierigkeiten des Alltags auf den Punkt.

Presse

»Ein großes kleines Buch, das oft und oft in die Hand genommen werden will, in dem Dinge gern zu Ende und/oder völlig neu gedacht werden. Intelligent, poetisch, philosophisch, witzig, erhellend, überraschend und dazu mit einer guten Portion Selbstironie.« (Nicole Mahal, Podium)

»Der österreichische Lyriker Helwig Brunner legt mit seinem ›Journal‹ eine Edition präziser Beobachtungen vor, die ein Jahrzehnt des Lesen, Schreibens und Analysierens aufschlüsseln.« (Thomas Ballhausen, literaturhaus.at)

»Ein Buch, das man, einmal zu lesen beginnend, nicht mehr so leicht aus der Hand legt!« (Petra Ganglbauer, Gangway)

Hier führt Barbara Belic ein einstündiges Interview mit Helwig Brunner.

»In essayistischem Tonfall adressiert Brunner meisterhaft die sprachlichen Grundlagen unserer Wahrnehmung und unseres (Miss-)Verstehens. Sein Buch ist ein Wunderwerk des Findens und Erfindens, der ›Bilder und Einbildungen‹.« (Thomas Ballhausen, Kultum)

»Intensive Landschafts- und Tierbeschreibungen, Reflexionen über Sprache und Kommunikation, Umkreisungen dessen, was ›Ich‹ genannt wird…« (Alexander Kluy, Wiener Zeitung)
»Eine geistreiche Fundgrube, die eine Vielzahl anregender Impulse auslöst.« (Walter Titz, Kleine Zeitung)
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