Buchcover
Laura Freudenthaler

Die Königin schweigt

Roman
2017
gebunden , 13 x 21 cm
208 Seiten
ISBN: 9783990590010
€ 20
als ebook erhältlich

AUTOREN

LESEPROBE

Fanny, die »Königin«, ist eine vom Schicksal immer wieder hart getroffene Frau, die ihren Lebensabend alleine verbringt und über alles Vergangene schweigt.

Auch das Tagebuch auf ihrem Nachtkästchen, ein Geschenk ihrer Enkelin, lässt Fanny unberührt liegen, statt es Seite für Seite mit den Tragödien des Erlebten zu füllen. Doch in Tagträumen und schlaflosen Nächten kann sie sich der Erinnerungen nicht erwehren, und so zieht ihr ganzes Leben in aufwühlenden Bildern an ihr vorbei: Wir begleiten Fanny durch alle Lebensphasen, beginnend mit der Kindheit auf dem elterlichen Hof in den 1930er-Jahren bis nahe an ihren Tod.

Verdichtet, klar und in ergreifenden Momentaufnahmen erzählen diese Erinnerungsfragmente, wie Fanny zu einer unnahbaren und stolzen Frau geworden ist. Es ist eine von großer Menschenkenntnis und hoher Sensibilität durchdrungene Figurenzeichnung, die das bemerkenswerte literarische Können einer jungen Autorin zeigt.

Laura Freudenthaler beeindruckt mit einem feinsinnigen Gespür für Stimmungen und Emotionen. Ihre sorgsam ausgewählte Sprache und Erzählweise schafft eine verblüffende Verbindung aus Wahrnehmung, Erinnerung und Wieder-Erleben.

Veranstaltungen

  • 9. November 2017, 14:30
    BuchWien, Literaturcafé, Messe Wien, Halle D
  • 29. November 2017, 19:30
    Salzburg, Literaturhaus
  • 11. Dezember 2017, 19:00
    Wien, Alte Schmiede
  • 25. Januar 2018, 19:00
    Innsbruck, Literaturhaus

Presse

»Feinsinnig verwebt Freudenthaler Vergangenheit und Gegenwart. Gekonnt spielt der Text auf ganz unterschiedlichen sprachlichen Ebenen.« (Karoline Thaler, ORF/ZIB)

»Eine schöne Melancholie, eine wunderbare Stimmung schwingt durch diese Geschichte. Laura Freudenthaler ist eine brillante Erzählerin, die mit ihrer direkten Einfachheit, mit ihrer bildhaften Sprache verzaubert. Ein Leuchten!« (Marina Büttner, literaturleuchtet)

»Laura Freudenthaler überzeugt in ihrem Debütroman mit formaler Brillanz, Intuition und Stilsicherheit.« (Johanna Grillmayer, ORF.at)

»Das eindrucksvolle Psychogramm einer Frau, aber auch ein Familienroman, der auf subtile Weise davon erzählt, wie unverarbeitete Traumata von einer Generation auf die nächste übergehen.« (Christel Wester, DLR/Büchermarkt)

»Fanny, die Tochter vom Hof in der Senke, könnte die jüngere Schwester sein von Seethalers stoisch duldendem Held.« (Maria Frisé, FAZ)

»Freudenthalers Debütroman besticht durch die knappe, reduzierte, aber sehr ausdrucksstarke Sprache.« (Kleine Zeitung)

»Die Königin schweigt, ein ganz besonderes Buch, das mir sehr gefallen und mich auch sehr berührt hat. Ich hab es übers Wochenende gelesen und konnte es einfach nicht mehr aus den Händen legen, da mir diese Fanny fast wie eine Vertraute ans Herz gewachsen ist, es ist ganz etwas Besonderes, dass ein junger Mensch wie Laura Freudenthaler mit so viel Gespür diese Geschichte erzählen kann.« (Gudrun Suchanek, Buch&Boot, Altaussee)

»Selten habe ich so ein beeindruckendes Romandebüt gelesen wie das von Laura Freudenthaler. Der Text entwickelt einen Sog, dem man sich nicht entziehen mag. Eine Empfehlung!« (Anna Jeller, Buchhandlung Jeller, Wien)

»Was für eine wunderbare Stimme!« (Susanne Barnsteiner-Bosch, Buchhandlung Lesbar, Weilheim)

»Das ist schon ein erstaunliches Buch – ein wichtiges Thema, eine ungewöhnliche Erzählperspektive, eine sehr klare Sprache, stilistisch sehr sicher und als Buch handwerklich sehr gut gemacht.« (Ute Pukropski, Buchhandlung Libretto, Oldenburg)

»Jedes Kapitel, jeder Absatz – ja, jedes Wort hinterlässt eine Druckstelle. Man nimmt Fanny immer mehr als das wahr, was sie ist: Eine Frau, die sich durch ihr Schweigen ihre Würde bewahren will.« (Erkan Osmanovic, Literaturhaus Wien)

»In Ein ganzes Leben hatte Robert Seethaler ein ganz ähnliches Sujet gewählt und damit großen Erfolg. Man würde dem Buch eine ebenso fulminante Aufnahme wünschen. Es ist genauso leise. Genauso präzise. Genauso gut.« (Wolfgang Huber-Lang, APA)

»Das erwartet man nicht unbedingt von einer jungen Autorin: die Geschichte einer alten Frau, die auf ihr Leben zurückblickt, nicht erinnerungsselig, sondern widerstrebend, weil sie mit den Toten nichts zu tun haben will. Und erst recht erwartet man von einer jungen Autorin nicht, daß sie von diesem Leben auf eine Art erzählt, die man nicht anders als weise nennen kann« (Daniela Strigl, O-Töne)

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