Buchcover
Andreas Kurz

Der Blick von unten durch die Baumkrone in den Himmel

Eine Umschreibung
2017
gebunden , 13 x 21 cm
264 Seiten
erscheint am 10. Februar 2017
ISBN: 9783854209867
€ 20

AUTOREN

LESEPROBE

Drei Wochen im Sommer, eine Wanderung zu Fuß von Wien nach Budapest: Andreas Kurz beschreibt mit großer sinnlicher Intensität, was ihm in der Mitte Europas begegnet, Landschaften, Menschen, Stimmungen, Erinnerungen. Von den Donau-Auen östlich von Wien über den Neusiedlersee und die fruchtbaren Gegenden Westungarns bis zum Touristenrummel am Balaton, durch menschenleere Steppen bis zur großen Kathedrale von Esztergom. Das ist keins der üblichen Bücher über die Freuden langer Wanderschaften und schon gar nicht über einen weiteren Pilgerweg zu sich selbst.
Warum gehen wir auf Reisen? Abenteuerlust und Neugier einerseits, aber auch der Abstand zu und die Aufarbeitung von gescheiterten Liebesbeziehungen. Und so wird diese Reise nach Budapest eine Neuschreibung der Geschichte mit Irma, während der Erzähler gleichzeitig in zahllosen Details beobachtet, wie auf politischer Ebene auch die Länder permanent ihre eigene Geschichte umschreiben, je nach Interessen und Absichten.

Der Blick von unten durch die Baumkrone in den Himmel ist eine auf vielen Ebenen berührende Erzählung über das Vergehen der Zeit, über ihren Stillstand in den Momenten der Fülle, über Erinnerungen und Selbsttäuschungen – und atmet eine große Zuneigung zu Menschen und Dingen, zu allem, was uns täglich zufällt.

Veranstaltungen

  • 27. März 2017, 19:30
    Salzburg, Literaturhaus
  • 28. März 2017, 19:00
    Wien, Österreichische Gesellschaft für Literatur
  • 29. März 2017, 19:30
    Vöcklabruck, Offenes Kunst- und Kulturhaus
  • 30. März 2017, 19:30
    Leonding, Stadtbücherei
  • 31. März 2017, 21:40
    Wien, Porgy & Bess
  • 19. April 2017, 17:30
    Chișinău, Moldau, Zentrale Städtische Bücherei

Presse

»Der Erzähler überlässt sich den Eindrücken einer Landschaft, die im Erzählen ihre politischen, historischen und persönlichen Dimensionen entfaltet. Beschreibungen und Assoziationen mischen sich zu verdichteten Denkbildern« (Philipp Hartmann, Kreuzer)

»Manchmal sehnen wir uns danach, wieder Kind zu sein. Die Welt ausschließlich sinnlich zu erfahren, nur zu spüren und zu schmecken, was uns über den Weg läuft. In einen reifen Pfirsich zu beißen und zu fühlen, wie der Saft an unseren Mundwinkeln herunter läuft. Manchmal sehnen wir uns danach, nur zu denken, was wir in genau diesem Moment denken müssen. An den ›nächsten Schritt denken, an den nächsten Besenstrich‹, zitiert der Andreas Kurz Michael Endes Beppo und nimmt uns mit auf eine Reise, auf eine Suche nach dieser Einfachheit. Zu Fuß – Schritt für Schritt.« (Julius Burghardt, Lena Matzeit: Pfeil und Bogen)

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