Buchcover
Elfriede Gerstl

Das vorläufig Bleibende

Texte aus dem Nachlass und Interviews
2017
gebunden mit Lesebändchen , 15x21 cm
344 Seiten
mit Fotos und Faksimiles
ISBN: 9783990590003
€ 29

AUTOREN

HERAUSGEBER

  • Christa Gürtler
  • Martin Wedl

LESEPROBE

Erstmals kann man im fünften Band der Werkausgabe einen Blick in die Schreibwerkstatt Elfriede Gerstls werfen, deren Nachlass eine große Zahl an unveröffentlichten Blättern und Notizbüchern enthält.

Behutsam wurde aus jenen Texten, die nicht bloß Fragment geblieben sind, eine Auswahl aus Lyrik, Prosa, Träumen, Reflexionen und Denkkrümeln getroffen. In den bisher unbekannten Texten aus sechs Jahrzehnten findet sich so manche Überraschung, denn wer hätte gedacht, dass die erklärte »Anti-Naturalistin« auch einige heiter-ironische Tiergedichte verfasst hat?

Elfriede Gerstl war Zeit ihres Lebens darauf bedacht, mit Informationen zu ihrem Werk und zu ihrer Person sparsam umzugehen. Der vorliegende Band versammelt nun neben den literarischen Texten wesentliche, teils sehr ausführliche Interviews, in denen sie mitunter sehr offen über ihre traumatischen Erfahrungen im Holocaust und die Mühen einer Randexistenz in der österreichischen Avantgarde spricht.

Presse

»Es sind durchwegs überraschende Gerstl-Texte, die der fünfte Band der Werkausgabe versammelt. Der Band stellt nicht nur den Abschluss der Werkausgabe dar, sondern ist auch als erste Begegnung, als Einführung in das Werk von Elfriede Gerstl geeignet.« (Cornelius Hell, ORF ex libris)

»Poetische und zugleich immer treffsichere Texte.« (Sophie Weilandt, ORF)

»Elfriede Gerstls schmales Werk hat die allzu grossen Worte nicht gebraucht, nur die passenden.« (Paul Jandl)

»In dem Band Das vorläufig Bleibende gibt es lyrische Fundstücke, dann eine Reihe von Traumprotokollen, Interviews, darunter eines, das Hubert Fichte mit ihr geführt hat. Ihre Aphorismen hat sie ›Denkkrümel‹ genannt, einen davon kann ich mir an die Wand hängen: ›Dieser Körper soll mich, bitte, in Ruhe lassen, ich wohne in meinen Gedanken und hab gerade viel zu tun.‹« (Franz Schuh, WDR5 Bücher)

»Auch im Nachlass leuchtet der klassische Gerstlstil hell und klar wie seit eh und je.« (Samuel Meister, Fixpoetry)

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