Reinhard Priessnitz

»… und wer sich diesen Texten entzieht und doch von moderner Lyrik reden möchte, ist nicht gut beraten und überdies bequem.«
(Wendelin Schmidt-Dengler)

Ilma Rakusa

»Ilma Rakusa ist eine Ausnahmeerscheinung.«
(Thomas Rothschild, Freitag)

Gerhard Rühm

»mag er ruh? Dreh / Uhr gerad. Mehr / Grad ehre. / Ruhm. Das heißt und ist: Gerhard Rühm. Der 1930 in Wien geborene Altmeister und Archivar der legendären Wiener Gruppe anagrammatisiert von ihm selbst.« (Falter)

Oksana Sabuschko

Der Umgang mit der Geschichte, mit Fragen des Geschlechterverhältnisses, mit Kolonialismus, das führt tief in die moralische Verantwortung jedes Einzelnen hinein, und niemand analysiert diese Verflechtungen lebendiger, kraftvoller und unverwechselbarer als Oksana Sabuschko.

Almut Tina Schmidt

»Die witzigen Einfälle der Autorin zeugen von Esprit, und es macht Freude zu sehen, wie sie lustvoll Konventionen dekonstruiert und unausgesprochenen Wahrheiten nachspürt.« (Jürgen Wicht, textrakt.de)

Stefan Schmitzer

»listen schreiben, als seien es gedichte, und gedichte, als seien es listen.«

Gerschon Schoffmann

Ein großer hebräischer Schriftsteller über Krieg, die verlorene Heimat, das Leben in der Fremde und den Antisemitismus in der Provinz.

Werner Schwab

»Schwab, das Genie, das Monster, das Ekel« (Die Zeit), der viel zu früh verstorbene Senkrechtstarter des deutschsprachigen Theaters der 90er Jahre.

Monique Schwitter

»Das Spiel von Täuschung und Offenbarung, Annäherung und Zurückweisung prägt Monique Schwitters erotisierende Prosa.« (Volker Weidermann, FAZ)

Max Sessner

Sessners Gedichte haben eine wunderbare poetische Kraft, die Welt zu verändern durch genaues Hinsehen, und zwar nicht auf die Brennpunkte, sondern auf die Ränder, auf das Abseitige, auf die Nebensachen. Wie mit leichtester Hand kommt hier Schönheit zustande.

Clarissa Stadler

»Clarissa Stadlers N. ist eine der markantesten Figuren, die in jüngerer Zeit in die österreichische Literaturlandschaft gestellt wurden.« (Werner Krause)

Thomas Stangl

»Einer räumt auf mit der Vorstellung, dass die neueste deutschsprachige Literatur nur den Rasen hinter dem Gartenzaun der kleinen Erlebniswelt pflegt.« (Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten)

Dominik Steiger

»Dominik Steiger – die spielerische poésie pure eines posthumen H. C. Artmann.« (Paul Jandl, NZZ)

Bernhard Strobel

Bernhard Strobel ist ein »Autor, der findet, dass Menschen in den Randzonen der Gesellschaft interessanter sind als die Schicken und Schönen dieser Welt« (Kurier), er »brilliert als Erzähler mit Andeutungen und Auslassungen, statt mit Redseligkeit.« (Christoph Hartner, Kronenzeitung)

Ferenc Szijj

Eine radikale Stimme der zeitgenössischen ungarischen Literatur. Die Welt, von der Szijj schreibt, das sind Großaufnahmen von Straßen, Feldern, Bahnsteigen, halberinnerte Kindheitsbilder, unscharfe Bilder von Ereignissen und Gegenständen außerhalb unseres Fokus.

Sissi Tax

Sissi Tax gerät in ihren Erörterungen existentieller Fragen grundsätzlich vom Hundertsten ins Tausendste und schreibt sich in Strudel und Wirbel hinein, dass dem Leser Sehen und Hören vergeht.

Christian Uetz

»Ein Energiephänomen, dieser Uetz. Existenziell ist diese Poesie oft, und immer wieder sehr erotisch.« (Facts)

Tor Ulven

Tor Ulven gilt inzwischen als einer der bedeutendsten Dichter in der norwegischen Nachkriegsliteratur. In den 80er und frühen 90er Jahren, mitten in der Zeit der New Economy und der boomenden Pop-Literatur, schrieb er seine finsteren Bücher, die mit manchmal beißendem Sarkasmus von Vergeblichkeit und Lebensunlust künden.

Andreas Unterweger

Andreas Unterweger verbindet die widerspenstige Sanftheit eines Richard Brautigan mit der lässigen Ironie der Postmoderne.

Ángel Vázquez

»Ich bin völlig korrupt. Egoist, ohne Glauben an Gott und ohne jedes Vertrauen in mich selbst. Schwul, Alkoholiker, jedweder Droge zugeneigt, Kleptomane … Jean Genet und Maurice Sachs und ein bißchen Violette Leduc, in Taschenbuchausgabe.«

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