Elfriede Gerstl

Als einzige Frau im Umkreis der Autoren der ›Wiener Gruppe‹ und der frühen Aktionisten, die aus Wien vertrieben wurden, lebte sie in den bewegten 60er Jahren in Berlin, seit 1968 wieder in Wien, wo sie konsequent außerhalb des Literaturbetriebs stand.

Helga Glantschnig

»Martin Walser schrieb einmal, es sei die ›schönste und wichtigste Wirkung eines Buches, dass wir beim Lesen empfinden, wir läsen gar nicht mehr in einem anderen Leben, sondern im eigenen.‹ Nicht wenigen Lesern dürfte es wohl so bei der Lektüre von Helga Glantschnig ergehen.« (Der Standard)

anselm glück

Wer noch immer kein anselm glück-Buch gelesen hat, ist um eine der schönsten Lektüre-Erfahrungen ärmer. Und wer diese Erfahrung schon gemacht hat, hütet sie wie einen Schatz.

Georgi Gospodinov

Verspielt, elegant und mit allen Wassern der Postmoderne gewaschen, breitet Gospodinov eine Welt vor uns aus, die zwar detailgenau und oft sehr komisch diesseitig ist, aber dennoch mehr den Einfällen und Eskapaden der Phantasie als den Gesetzen der Realität folgt.

Friederike Gösweiner

Präzise und konzentriert erstellt Friederike Gösweiner ein Psychogramm aus dem Prekariat und erzählt vom Leben jenseits aller Sicherheiten, vom Bewusstsein einer neuen »verlorenen Generation«.

Julien Gracq

»Jede Seite, die er geschrieben hat, sprengt heute übliche Kriterien und Erwartungen.« (Gert Ueding, Literarische Welt)

Susanne Gregor

Susanne Gregor zeichnet die allmähliche Entfremdung des Paares minutiös und detailgenau nach, mit großer Empathie und mit Sätzen, deren Suggestivkraft man sich nicht entziehen kann.

Stephan Groetzner

Die mit musikalischer Strenge komponierten Erzählungen von Stephan Groetzner sind von ganz eigener Komik.

Bohumila Grögerová

In den 60er Jahren galten Grögerová und Josef Hiršal, mit dem sie von 1952 bis zum Tod des Schriftstellers lebte und arbeitete, als die wichtigsten tschechischen Vertreter der konkreten und experimentellen Literatur.

Reinhard P. Gruber

Gruber gilt heute vielen als der steirische Gegenwartsschriftsteller schlechthin. Während seine ersten Bücher noch ganz im Milieu des obersteirischen Kleinbürgertums beheimatet sind, wird später die Weststeiermark rund um die Schilcher-Weinstraße zum Markenzeichen seiner Satire.

Klaus Händl

»Händl Klaus ist der Dramatiker der Saison.« (Silvia Stammen, Die Zeit) und wurde als »Dramatiker des Jahres« 2006 ausgezeichnet.

Iris Hanika

Iris Hanika ist eine liebevolle und unbestechlich genaue Beobachterin des Gefühlshaushalts von uns Zeitgenossen …

Ingram Hartinger

Kunst ist Hartinger zu wenig. Aber sie ist auch gemeint: Sein Schreiben ist Bekenntnis und Experiment, Zerstörung und Assoziation. Der Anspruch, der Raum dieser Textwelt ist enorm.

Mela Hartwig

Eine der großen Unbekannten, deren Karriere durch den Nationalsozialismus zerstört wurde, eine erfolgreich verdrängte, ›unbequeme‹ Schriftstellerin, »eine wirkliche Entdeckung« (NZZ).

William Hazlitt

William Hazlitt hat einen für den deutschen Sprachraum noch fast ungehobenen Schatz an Essays hinterlassen, die in ihrer sprachlichen Frische, der Leidenschaftlichkeit ihrer Ansichten und ihrer Vielfalt die ganze Gattung der Essayistik überhaupt erst mitdefiniert haben.

Ilse Helbich

Ilse Helbich erzählt von nichts Geringerem als den Wechselfällen des Lebens. In allen ihren so unvergleichlichen Aufzeichnungs- und Erinnerungsbüchern beweist Ilse Helbich ihre nüchterne, auf das Wesentliche gerichtete Eleganz des Schreibens.

Bodo Hell

Bodo Hell verhilft dem Alltag, d. h. dem ganz normalen Wahnsinn zur Sprache und verschafft dem Leser so auf äußerst amüsante Weise Einblick in sich selbst und ins Haus, das er bewohnt, ins Tollhaus unserer Gesellschaft.

Wilhelm Hengstler

»Ein erzählerischer Glücksfall. Wilhelm Hengstlers Wortkunst wirkt direkt auf den Leser. Und auf die Leserin auch.« (Buchkultur)

Klaus Hoffer

Döblin-Preisträger Klaus Hoffer erschafft in seinem Werk labyrinthische Welten, in denen beklemmende Klaustrophobie und kalte Sachlichkeit einander die Waage halten.

Ingeborg Horn

»Jeder Satz, den ich schreibe oder lese, schützt mich vor einer zukünftigen Verhärtung.«

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