Miguel de Unamuno

Miguel de Unamuno

Denn der Dichter ist zuallererst ein Faulenzer.

Miguel de Unamuno

Miguel de Unamuno, einer der großen Schriftsteller Spaniens, wurde 1864 in Bilbão geboren. Er studierte Philosophie und Literatur in Madrid, war Professor für Griechisch und von 1901 bis 1914 Rektor der Universität von Salamanca. 1924 wurde er von den Faschisten nach Fuerteventura verbannt. Nach seiner baldigen Amnestie verbrachte er einige Jahre im freiwilligen Exil in Frankreich, kehrte 1930 nach Spanien zurück, wo er sechs Jahre später starb. Besonders einflussreich waren seine großen Essaywerke Vida de Don Quijote y Sancho (1905) und Das tragische Lebensgefühl (1913). Daneben verfasste er auch Gedichte und Theaterstücke.
Im deutschsprachigen Raum war Unamuno, nach einer gewissen Berühmtheit in den 20er Jahren (seine Gesammelten Werke erlebten immerhin drei Auflagen), wieder so gut wie vergessen. Mit den Publikationen Plädoyer des Müßiggangs (Essays, 1996), Selbstgespräche und Konversationen (1997) und Wie man einen Roman macht (Essays, 2000) trug der Droschl Verlag zur Wiederentdeckung seines Schreibens bei.

»Ein Autor, der sich Auseinandersetzung und Widerspruch geradezu verdient hat, will man ihm in seiner Heterodoxie gerecht werden, aber auch ein Autor, der nach wie vor und immer wieder mit großem Genuss zu lesen ist.« (Erna Pfeiffer)

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