Lydia Davis

Lydia Davis
© Theo Cote

Der eine kämpft bei Marathon,
der andere in der Küche.

Lydia Davis

Lydia Davis, »eine der stillen Giganten in der Welt der amerikanischen Literatur« (Los Angeles Times), »ein Star des literarischen Amerikas« (Die Zeit), wurde 1947 in Northampton, Massachusetts, geboren, wuchs ebendort wie auch in New York (und vorübergehend in Graz) auf. Nach Jahren in Irland und Frankreich lebt sie heute wieder in New York. In Paris begann sie zu übersetzen, zuerst für den Film und für Kunstgalerien, danach literarische Texte, u. a. von Blanchot, Butor, Flaubert, Leiris und Proust. Von letzterem erschien eine preisgekrönte Neuübersetzung des ersten Bandes der Recherche.

Ihre Erzählungen bzw. Stories liegen gesammelt vor in den Bänden Break it Down (1986), Almost No Memory (1997; Fast keine Erinnerung, Droschl 2008), Samuel Johnson is Indignant (2002) und Varieties of Disturbance (2007; Formen der Verstörung, Droschl 2011) sowie in den Collected Stories (2009). Weitere deutsche Übersetzungen von Davis’ Prosa veröffentlichte Droschl unter den Titeln Das Ende der Geschichte (Roman, 2009) und Kanns nicht und wills nicht (Erzählungen, 2014).

Lydia Davis wurde vorgeschlagen für den National Book Award 2007 und ausgezeichnet mit dem Man Booker International Prize 2013 sowie mit dem Award of Merit Medal der American Academy of Arts and Letters 2013.

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