Ilma Rakusa

Ilma Rakusa
© Giorgio von Arb

Kann man das Küssen verlernen?

Ilma Rakusa

Ilma Rakusa, geboren 1946 als Tochter einer Ungarin und eines Slowenen, studierte Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg. Sie lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin, Publizistin (»NZZ«, »Die Zeit«) und Universitätslehrbeauftragte in Zürich. Nicht zuletzt mit ihren zahlreichen Übersetzungen aus dem Russischen (Zwetajewa, Remisow), Französischen (Duras), Serbokroatischen (Kiš) und Ungarischen (Kertész, Nádas) trägt sie zur Vermittlung osteuropäischer Literaturen bei. Von ihrem umfassenden Werk, in dem sie verschiedene Gattungen bedient, erschienen bei Droschl ihre Poetikvorlesungen Farbband und Randfigur (1994), der Essayband Langsamer! (2005), die ›Erinnerungspassagen‹ Mehr Meer (2009), das Berlin-Tagebuch Aufgerissene Blicke (2013), der Erzählband Einsamkeit mit rollendem r (2014).
Rakusa wurde u. a. mit dem Petrarca-Übersetzerpreis (1991), dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (1998), dem Adelbert-von-Chamisso-Preis (2003), dem Vilenica-Preis für europäische Literatur (2005), dem Schweizer Buchpreis (2009) und dem Manès-Sperber-Preis (2015) ausgezeichnet.

Ilma Rakusa erhält den Berliner Literaturpreis 2017: der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird am 20. Februar 2017 vom Regierenden Bürgermeister und Vorsitzenden des Rates der Stiftung Preußische Seehandlung im Berliner Rathaus verliehen. Die Preisträgerin nimmt damit auch die Berufung der Freien Universität Berlin auf die Gastprofessur für deutschsprachige Poetik der Stiftung Preußische Seehandlung an.
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